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Bio Rinderfutter: Zugelassenes Futter für die Biohaltung

Für die biologische Rinderhaltung: Bio-Getreide, Eiweißkuchen aus der Ölpressung und fertige Mischungen für Milchkühe und Kälber.

Bio Rinderfutter: Zukauf, der zur Richtlinie passt

Ein Biobetrieb darf nur Futter zukaufen, das für die biologische Tierhaltung zugelassen ist. Das betrifft einzelne Komponenten ebenso wie fertige Mischungen. Hier findest du zertifiziertes Biofutter für Milchkühe, Kalbinnen, Mastrinder und Kälber, vom Korn über Eiweißkomponenten bis zur mehligen Mischung für den Trog. So bleibt der Zukauf jederzeit nachvollziehbar und richtlinienkonform.

Eiweiß und Energie in Bio-Qualität

Eiweiß ist im Biobetrieb meist der Engpass in der Ration. Sonnenblumenkuchen und Sojakuchen fallen beim Pressen von Öl an und liefern Eiweiß in konzentrierter Form, das sich gut zum eigenen Grundfutter fügt. Bio-Luzernepellets steuern zusätzlich Rohfaser bei und helfen bei strukturarmer Silage. Für die Energie sorgen Bio-Hafer und weiteres Bio-Getreide. Wer nicht selbst mischen will, greift zu mehligem Bio-Milchviehfutter oder Bio-Kälberfutter.

Nachweise, Lagerung und Kontrolle

Im Mittelpunkt bleibt das betriebseigene Grundfutter von Weide, Alm und Stadel. Zukauf ergänzt nur dort, wo Eiweiß oder Energie fehlen. Achte darauf, dass jede Partie zertifiziert ist und die Belege griffbereit liegen, wenn die Kontrolle kommt. Wie viel zugekauft werden darf und woher die Ware stammen muss, regeln die jeweiligen Richtlinien und dein Verband, deshalb klärst du größere Umstellungen am besten vorab. Lagere Bioware getrennt von konventioneller, dann bleibt die Trennung der Warenströme jederzeit sauber. Auch bei Mineral- und Ergänzungsfuttermitteln zahlt sich ein Blick auf die Zulassung aus, bevor du größere Mengen bestellst.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich zugelassenes Biofutter?
An der Zertifizierung des Erzeugers und an den Papieren zur Partie. Beides wird dokumentiert und von der Kontrollstelle geprüft.

Welche Eiweißträger sind üblich?
Häufig kommen Sonnenblumenkuchen, Sojakuchen und Luzernepellets zum Einsatz. Sie füllen die Lücke, die das eigene Grundfutter beim Eiweiß offenlässt.

Reicht ein gemeinsames Lager für alle Futtermittel?
Üblich ist eine klare räumliche Trennung von konventioneller Ware. Das erleichtert die Nachweisführung gegenüber der Kontrollstelle deutlich.

Zugelassenes Futter für die biologische Rinderhaltung

Am Biobetrieb trägt das eigene Grundfutter von Weide, Alm und Stadel den Großteil der Ration. Zugekauft wird dort, wo Eiweiß oder Energie knapp werden, und dafür findest du hier zertifizierte Ware. Bio-Sonnenblumenkuchen und Bio-Sojakuchen fallen beim Ölpressen an und liefern Eiweiß in konzentrierter Form. Bio-Luzernepellets steuern zusätzlich Rohfaser bei und gleichen strukturarme Silage aus. Bio-Hafer und weiteres Bio-Getreide decken den Energiebedarf. Wer lieber fertig zukauft, greift zu mehligem Bio-Milchviehfutter oder Bio-Kälberfutter für die jeweilige Tiergruppe. Achte darauf, dass zu jeder Partie die Zertifizierung dokumentiert vorliegt, und halte Bioware räumlich von konventioneller getrennt. Dann läuft auch die Kontrolle ohne Diskussion ab.