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Geflügeltröge: Schluss mit Körnern im Stroh und leeren Näpfen

Morgens Kükenstarter anrühren, abends Salatreste verteilen: Mit einem Trog geht das schnell und sauber. Hier gibt es Tröge, Körbe und Raufen für dein Federvieh.

Geflügeltröge: Der einfachste Futterplatz im Stall

Ein Trog braucht keinen Strom, keine Mechanik und ist in Sekunden gefüllt. Darum steht in fast jedem Hühnerstall mindestens einer. Moderne Geflügeltröge haben ein Gitter obendrauf, durch das die Tiere nur den Kopf stecken. So steigt niemand hinein, und es landet kaum etwas in der Streu. Neben Trögen aus Kunststoff und verzinktem Blech gibt es hier Körbe für Grünzeug, eine Raufe und Futterhäuser für Tauben.

Jeden Tag frisch: Küken und Weichfutter

Gerade bei Küken und angerührtem Weichfutter ist ein Trog die erste Wahl, weil du ihn nach jeder Mahlzeit ausspülen kannst. Ein Kunststofftrog ist leicht, rostet nicht und trocknet schnell. Im Auslauf, wo es rauer zugeht, hält ein verzinkter Trog länger. Wähle zwischen 50 und 75 cm, je nachdem, wie viele Schnäbel gleichzeitig ans Futter wollen. Ist er lang genug, kommen auch schüchterne Hennen zum Zug.

Grünes für zwischendurch

Im Winter vermissen Hühner das frische Gras. Ein Grünfutterkorb, gefüllt mit Salat, Kohlblättern oder Kräutern, schafft Abhilfe und hält die Schar eine Weile beschäftigt. Die Heuraufe für Geflügel ergänzt das mit Heu zum Zupfen. Taubenhalter finden einen eigenen Trog und ein Futterhaus, die zum Schlag passen, und mit dem Beeztees Hühner Feeder gibt es eine weitere Variante für den Garten.

Häufig gestellte Fragen

Wie halte ich Weichfutter im Sommer frisch?
Rühr nur so viel an, wie deine Tiere in kurzer Zeit fressen, und nimm Reste nach spätestens ein paar Stunden heraus. Stell den Trog in den Schatten, dann säuert nichts an.

Welches Grünzeug mögen Hühner besonders?
Beliebt sind Salat, Löwenzahn, Vogelmiere, Kohlblätter und Gurkenstücke. Lass stark gewürzte Speisereste, Schimmeliges und Avocado weg, das bekommt deinen Tieren nicht.

Wie verhindere ich Kot im Trog?
Stell ihn nie unter die Sitzstangen und wähl ein Modell mit Gitter, auf das sich keine Henne setzen kann. Leicht erhöht auf einem Brett oder Ziegel bleibt er ebenfalls deutlich sauberer.

Tröge, Körbe und Raufen im Stallalltag

Ein guter Trog ist schnell erklärt: Er soll stabil stehen, sich leicht reinigen lassen und das Futter beisammen halten. Mit Gitter klappt das am besten, weil die Hennen dann nicht mehr mit den Füßen hineinsteigen. Für die Kleinen nimmst du ein niedriges Modell mit engen Abständen, für ausgewachsene Tiere einen längeren. Blech verträgt Stöße und Wetter, Kunststoff ist beim Auswaschen unschlagbar. Ein Korb mit Grünzeug oder eine Raufe mit Heu bringt im Winter Abwechslung, wenn draußen wenig wächst. Auch Taubenhalter werden fündig, mit einem eigenen Trog und einem Futterhaus für den Schlag. Weil ein Trog kaum etwas wiegt, wandert er einfach mit, wenn du den Futterplatz verlegst oder im Frühling ins Freie übersiedelst. Im Sommer stellst du ihn in den Schatten, dann bleibt angerührtes Futter länger frisch.