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Akku-Schermaschine: Ohne Kabel rund um das Tier arbeiten

Scheren, wo die Ziege gerade ruhig steht. Akkugeräte von Aesculap, Agrarzone und Kerbl, viele davon mit zwei Akkus für den Wechsel.

Akku-Schermaschine: unabhängig von der Steckdose

Eine Akku-Schermaschine macht dich frei von Kabel und Steckdose. Du gehst rund um die Ziege, nichts stört, niemand muss ein Kabel halten. In engen Buchten und bei unruhigen Tieren zahlt sich das aus. Hier stehen Akkugeräte von Aesculap, Agrarzone und Kerbl bereit, von der einzelnen Milchziege bis zur kleinen Herde. Was passt, hängt daran, wie viele Tiere am Stück drankommen und wo du arbeitest.

Akkuwechsel und Arbeitsrhythmus

Die Agrarzone PowerCut, die Kerbl FarmClipper Akku2 und die Kerbl Clipster FarmClipper Akku2 kommen mit je zwei Akkus. Du scherst weiter, während der zweite lädt, und musst nicht unterbrechen. Die Aesculap Econom CL rundet das Angebot ab. Leg den Wechselakku griffbereit hin und lade vor dem Start beide voll. Gelagert werden sie trocken und nicht dauerhaft tiefentladen, dann bleibt die Kapazität länger oben. An kalten Tagen nimmst du die Akkus erst kurz vor der Arbeit mit in den Stall, weil Kälte vorübergehend auf die Leistung drückt.

Führung, Gewicht und Pflege

Ohne Kabelzug liegt so ein Gerät ruhig in der Hand und lässt sich leicht drehen. Setz die Maschine flach an den Körper der Ziege und zieh gleichmäßig durch, dann bleiben keine Absätze stehen. Auch der Akkubetrieb kommt nicht ohne Öl aus: Fehlt es, steigt die Reibung, und die Laufzeit je Ladung wird kürzer. Zwischen zwei Tieren bürstest du Haare und Staub aus dem Scherkopf, und wenn er nach mehreren Ziegen heiß läuft, greifst du zum Kühlspray. So bleibt der Schnitt sauber und die Tiere bleiben ruhig. Bevor die Maschine am Abend in den Schrank wandert, gehört sie noch einmal gründlich gereinigt.

Häufig gestellte Fragen

Genügt ein Akkugerät für mehrere Ziegen?
Für kleine und mittlere Bestände ja, vor allem mit zwei Akkus im Wechsel. Bei sehr großen Herden und langen Scherstunden ist ein Netzgerät die ruhigere Lösung.

Wie oft schert man Ziegen?
Das richtet sich nach der Rasse. Bei Milchziegen sind zwei Durchgänge im Jahr üblich, bei Fleisch- und Landrassen deutlich weniger. Entscheide nach Haarkleid und Stallklima.

Muss ich beim Akkugerät auch ölen?
Ja. Ein Tropfen Öl auf die Messer in kurzen Abständen senkt Reibung und Wärme und schont den Antrieb.

Akku-Schermaschinen für Ziegen im Überblick

Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Du bist nicht an eine Steckdose gebunden und kannst dort scheren, wo das Tier ruhig steht, im Fangstand, im Offenstall oder im Pferch auf der Weide. Aesculap, Agrarzone und Kerbl decken mit ihren Akkugeräten Milchziegen ebenso ab wie Fleisch- und Landrassen, und bei vielen Modellen liegen zwei Akkus bei, sodass immer einer am Ladegerät hängen kann. Vor dem Start gehören beide voll geladen, Öl und Kühlspray griffbereit daneben. Geschoren wird nur trockenes Haarkleid, mit flach geführter Maschine und gleichmäßigem Zug, damit keine Absätze stehen bleiben. Ist die Gruppe durch, bürstest du den Scherkopf aus, gibst einen Tropfen Öl auf die Messer und legst die Akkus trocken weg. Damit steht beim nächsten Durchgang alles einsatzbereit.