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Transportgeräte: Vom kurzen Stallweg bis hinaus zur Weide

Mist, Futter, Ballen oder Werkzeug: Für jede Ladung und jede Strecke am Hof steht hier das passende Gerät bereit, vom Handkarren bis zum Anhänger.

Transportgeräte: Bewegung gehört zum Hofalltag

Kaum eine Stunde vergeht, in der am Hof nichts von einem Ort zum anderen wandert. Einstreu in die Box, Mist auf den Haufen, Werkzeug zur Reparaturstelle, Ballen hinaus zur Weide. Welches Gerät dafür taugt, hängt an Gewicht und Wegstrecke. Bei Agrarzone stehen Schubkarren, Transportkarren, Futterwagen und Anhänger bereit, dazu die Ersatzteile, mit denen ein älteres Gerät wieder rund läuft.

Was am Gerät zuerst nachgibt

Nicht die Karre selbst legt dich lahm, in den meisten Fällen ist es der Reifen. Pannensichere Räder ersparen dir das Flicken und rollen auf Beton genauso wie auf Schotter. Auch die Mulde zählt zu den Verschleißteilen. Für viele Geräte bekommst du sie einzeln nachgekauft, wahlweise in Kunststoff oder Aluminium. Wer täglich Futter führt, greift zur geschlossenen und wasserdichten Ausführung, weil sich Reste einfach ausspülen lassen und nichts im Boden stehen bleibt.

Welches Gerät zu welcher Last passt

Den kurzen Weg in den Stall deckst du mit einer Schubkarre von 100 bis 200 Litern ab. Sobald die Ladung schwerer wird oder die Strecke länger, spielen zwei Räder ihre Stärke aus, weil du schiebst statt trägst. Was per Hand gar nicht mehr geht, übernehmen Großraumkulis für Hoflader und Traktor, mechanisch oder hydraulisch zu entleeren. Für Ballen nimmst du einen Ballenwagen, dessen verstärkte Bereifung selbst auf nasser Wiese nicht einsinkt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Räder soll das Gerät haben?
Mit einem Rad bist du wendiger und kommst durch schmale Türen. Zwei Räder nehmen mehr Gewicht auf und stehen stabiler, brauchen beim Rangieren im engen Gang allerdings etwas mehr Platz.

Was spricht gegen eine offene Mulde beim Füttern?
Offene Gitterkonstruktionen lassen sich schlecht sauber bekommen und saugen Feuchtigkeit auf. Eine geschlossene Kunststoffmulde spülst du dagegen einfach aus, und sie trocknet vollständig ab.

Wann zahlt sich ein pannensicherer Reifen aus?
Sobald am Hof Schotter, Drahtreste oder Holzsplitter liegen. Spätestens beim zweiten gesparten Schlauchwechsel hast du den Aufpreis wieder herinnen und stehst nie mit platter Karre im Stall.

Transportgeräte für Stall, Hof und Weide

Die Last entscheidet, zu welchem Gerät du greifst. Auf dem kurzen Weg in den Stall reicht in aller Regel eine Schubkarre mit 100 bis 200 Litern Volumen. Sobald mehr zusammenkommt, ist eine Transportkarre mit zwei Rädern und großer Mulde die bessere Lösung, bei größeren Mengen auch als Aufnahme für Hoflader und Traktor. Soll die Ladung am Ziel ohne Schaufeln heraus, nimmst du eine Kippkarre, deren Mulde du nach vorn abkippst. Ballen und größere Mengen fährst du am besten mit dem Ballenwagen, dessen verstärkte Bereifung auch auf weichem Boden trägt und die Grasnarbe schont.