Kälberboxen: Robuste Lösungen für Einzel- und Gruppenaufstallung
Die passende Aufstallung ist neben Fütterung und Hygiene einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Kälberaufzucht. Mit modularen Kälberboxen aus feuerverzinktem Stahl lässt sich der Stall flexibel einrichten – von der Einzelbox bis zur größeren Gruppenaufstallung für mehrere Tiere.
Worauf es bei der Boxenausstattung ankommt
Je nach Betrieb und Bestandsgröße unterscheiden sich die Anforderungen an eine Kälberbox:
- Bodensystem: GFK-Roste halten die Liegefläche trocken, ein schwenkbarer Boden erleichtert die tägliche Reinigung zusätzlich.
- Verarbeitung: Feuerverzinkter Stahl übersteht Feuchtigkeit und häufige Desinfektion, ohne zu rosten.
- Montageart: Wandständige Boxen nutzen den Platz an der Stallwand, freistehende Modelle lassen sich frei im Stall positionieren.
- Praktisches Zubehör: Mit Fressplatzsperre und Fanggitter lässt sich der Zugang zum Futter steuern bzw. das Kalb für Behandlungen sicher fixieren.
Häufig gestellte Fragen
Bis zu welchem Alter dürfen Kälber einzeln aufgestallt werden?
Laut EU-Kälberschutzrichtlinie (2008/119/EG) ist eine Einzelhaltung ohne tierärztlichen Grund nur bis zur vollendeten achten Lebenswoche erlaubt. Danach muss eine Gruppenhaltung mit ausreichend Platz pro Tier vorgesehen werden.
Wofür wird eine Fahrvorrichtung bei Kälberboxen benötigt?
Eine Fahrvorrichtung erleichtert das Umsetzen der Box innerhalb des Stalls, etwa beim Ausmisten oder bei einer Neuordnung der Aufstallung. So lässt sich die Box ohne großen Kraftaufwand an einen anderen Platz bringen.
Baukastensystem für jede Bestandsgröße
Modulare Kälberboxen lassen sich je nach Bedarf zu Einzel-, Doppel- oder Gruppenaufstallungen kombinieren und bei wachsendem Bestand jederzeit erweitern. Die feuerverzinkte Stahlausführung mit GFK-Rost bietet eine trittsichere und leicht zu reinigende Standfläche, wandständige wie freistehende Varianten passen sich dabei den räumlichen Gegebenheiten im Stall an.
Ergänzendes Zubehör erleichtert den Arbeitsalltag zusätzlich: Fressplatzsperren regeln den Futterzugang, Fanggitter sichern das Kalb bei tierärztlichen Maßnahmen und eine Fahrvorrichtung ermöglicht das einfache Versetzen der Box im Stall.