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Kennzeichnung: Stifte, Farbe und Bänder für den Überblick

Damit du in der Herde den Überblick behältst. Viehzeichenstifte, Sprays und Schafzeichenfarbe, dazu Fesselbänder und Deckkontrolle.

Kennzeichnung: In der Herde den Überblick behalten

Schafe schauen einander ähnlich, und genau das wird zum Problem, sobald du behandelst, selektierst oder Lämmer zuordnen willst. Eine gute Markierung spart dir jedes Mal Zeit am Tier. Dafür stehen Viehzeichenstifte, Sprays und Schafzeichenfarbe in mehreren Farben bereit, dazu Fesselbänder, das Bocksprunggeschirr für die Deckkontrolle und eine Kerbzange.

Bänder und die Kontrolle in der Deckzeit

Fesselbänder in Gelb kommen im Zehnerpack und sind die einfachste Möglichkeit, einzelne Tiere ohne Farbe zu kennzeichnen. Du legst sie am Bein an, sie sind aus der Ferne sichtbar und lassen sich wieder abnehmen, wenn die Gruppe wechselt. Ein eigenes Thema ist die Deckzeit. Mit dem Bocksprunggeschirr aus Nylon trägt der Widder einen Farbblock vor der Brust, der beim Aufsprung einen Abdruck am Muttertier hinterlässt. So siehst du in der Früh, welche Tiere gedeckt wurden, und kannst den Ablammtermin planen. Die Wachsblöcke gibt es einzeln als Nachschub, damit das Geschirr über die ganze Deckperiode arbeitet.

Markierung auf Zeit oder dauerhaft

Für den Alltag reicht meist die Markierung auf Zeit. Der Viehzeichenstift RAIDL mit Drehschieber liegt gut in der Hand und kommt in Blau, Rot, Grün, Schwarz und Violett, sodass du mehrere Gruppen sauber trennst, etwa behandelte Tiere, Nachzügler und Verkaufstiere. Für größere Flächen und mehr Sichtbarkeit nimmst du das TopMarker Viehzeichenspray, für die Wolle die Schafzeichenfarbe. Wie lange eine Farbe hält, hängt stark vom Wetter ab: Bei Nässe, Sonne und dichter Wolle verblasst sie schneller, im Stadel bleibt sie länger lesbar. Rechne im Freien also mit Nacharbeit und markiere nicht kurz vor der Schur, wenn die Wolle vermarktet werden soll. Wirklich dauerhaft wird die Kennzeichnung erst über Ohrmarken oder eine Kerbe.

Häufig gestellte Fragen

Wofür ist das Bocksprunggeschirr da?
Für die Deckkontrolle. Der Farbblock hinterlässt beim Aufsprung einen Abdruck, und du erkennst sofort, welche Muttertiere gedeckt sind.

Wie lange bleibt Viehzeichenfarbe lesbar?
Das hängt vom Wetter ab. Im Stall hält sie länger, bei Regen und Sonne auf der Weide musst du nach einigen Wochen nacharbeiten.

Womit markiere ich am besten?
Mit dem Stift für einzelne Zeichen am Tier, mit dem Spray für gut sichtbare Markierungen und mit dem Fesselband, wenn es wieder abnehmbar sein soll.

Von der Deckkontrolle bis zur Gruppenfarbe

Am meisten Ordnung bringt die Markierung in der Deckzeit. Der Widder trägt das Bocksprunggeschirr aus Nylon mit dem Farbblock vor der Brust, und der Abdruck am Muttertier sagt dir, wann du mit dem Ablammen rechnen musst. Die Wachsblöcke gibt es einzeln zum Nachlegen, damit das Geschirr die ganze Deckperiode durchhält. Im übrigen Jahr geht es darum, Gruppen auseinanderzuhalten. Für Tiere, die in Tagen oder Wochen wieder zusammenkommen, reicht der Viehzeichenstift RAIDL mit Drehschieber in Blau, Rot, Grün, Schwarz und Violett. Soll das Zeichen schon von Weitem lesbar sein, nimmst du das TopMarker Viehzeichenspray oder die Schafzeichenfarbe, bedenk aber Nässe und Sonne und markier vor der Schur sparsam. Ganz ohne Farbe kommst du mit den gelben Fesselbändern im Zehnerpack aus.