Hühnerkükenfutter: Sicher durch die Aufzucht
Gerade geschlüpfte Küken wachsen unglaublich schnell und brauchen dafür viel Eiweiß in einer feinen Form, die sie leicht aufpicken. Darauf ist Hühnerkükenfutter ausgelegt. Es versorgt deine Küken in den ersten sechs Wochen, anschließend übernimmt Junghennenfutter bis knapp vor dem ersten Ei. Bei uns gibt es beides konventionell oder bio, granuliert oder als Starter.
Woche 1 bis 6: Die Startphase
In den ersten Lebenswochen fressen Küken nur Kükenfutter als Alleinfutter. Die feine Körnung können auch die Kleinsten gut aufnehmen, und der hohe Eiweißanteil versorgt Federn, Knochen und Muskeln. Körner oder Leckereien brauchen sie in dieser Zeit nicht. Viel wichtiger sind sauberes Wasser, eine Wärmequelle und frische Einstreu. Fangen die Küken an, Grünes zu picken, stellst du ihnen etwas feinen Kükengrit hin.
Woche 6 bis 21: Die Junghennenzeit
Mit sechs Wochen geht es weiter mit Junghennenfutter. Es hat etwas weniger Eiweiß und nur wenig Calcium, damit Knochen und Organe in Ruhe ausreifen, bevor das Legen beginnt. Ab jetzt dürfen die Junghennen in den Auslauf, Gras zupfen und ein wenig Maisschrot oder Getreide als Beigabe bekommen. Kurz vor dem ersten Ei wechselst du nach und nach auf Legehennenfutter.
Häufig gestellte Fragen
Bis wann füttere ich Kükenfutter?
Meistens bis zum Ende der sechsten Lebenswoche. Danach geht es mit Junghennenfutter weiter, das die Tiere bis zum Legebeginn begleitet. Am leichtesten gelingt der Wechsel, wenn du beide Futter ein paar Tage lang mischst.
Ab wann vertragen Küken Körner?
In den ersten Wochen lieber noch nicht, denn Körner haben wenig Eiweiß und decken den Bedarf nicht. Ungefähr ab der vierten Woche ist fein geschroteter Mais oder Getreide als kleine Zugabe in Ordnung. Dann sollte aber auch Kükengrit bereitstehen.
Warum ist Legefutter für Junghennen ungeeignet?
Im Legefutter steckt viel Calcium für die Eierschale. Junge Hennen, die noch nicht legen, nehmen damit mehr auf, als ihr Körper verwerten kann, und das belastet Nieren und Wachstum. Darum bekommen sie bis kurz vor dem Legebeginn ein eigenes Junghennenfutter.
Hühnerkükenfutter für kräftige Junghennen
Mit passendem Hühnerkükenfutter werden aus deinen Küken kräftige Junghennen. In den ersten sechs Wochen bekommen sie fein gekörntes Kükenfutter mit viel Eiweiß. Von der sechsten bis zur 21. Woche folgt Junghennenfutter mit angepasstem Calciumgehalt. Ziehst du ökologisch auf, findest du granuliertes Bio-Kükenfutter, Bio-Junghennenfutter und einen Bio-Kükenstarter, der sich ebenso für langsam wachsende Masthendl eignet. Bio-Maisschrot kommt dazu, sobald die Jungtiere größer sind und den Auslauf erkunden. Sauberes Wasser, Wärme und frische Einstreu sind in den ersten Wochen genauso wichtig wie das Futter selbst. Stell bei jedem Wechsel über mehrere Tage um, damit die Verdauung im Gleichgewicht bleibt. So wachsen deine Küken gut versorgt zu Hennen heran.