Nistkasten: Wohnraum für Höhlenbrüter
Alte Bäume mit natürlichen Höhlen werden in Gärten immer seltener. Ein Nistkasten springt hier ein und bietet Meisen, Spatzen und anderen Höhlenbrütern einen geschützten Platz für die Brut. Anders als das Futterhaus dient er nicht der Fütterung. Worauf es ankommt, sind drei Punkte: der Durchmesser des Einfluglochs, ein ruhiger Standort und die Reinigung nach der Saison.
Das Loch bestimmt den Bewohner
Wer einzieht, hängt vor allem am Durchmesser des Einfluglochs ab. Für Blaumeisen passen rund 26 bis 28 mm, für Kohlmeise und Sperling 32 bis 34 mm. Der Kerbl Nistkasten mit Metalldach für Gartenvögel hat ein Einflugloch von 35 mm und spricht damit die größeren Höhlenbrüter an. Das Metalldach hält Regen ab und verlängert die Lebensdauer im Freien. Für Sittiche in Voliere oder Zimmerhaltung steht der Kerbl Nistkasten für Sittiche mit 21 cm als Bruthöhle bereit. Achte beim Aufhängen darauf, dass der Anflug frei bleibt und keine Äste direkt vor dem Loch liegen.
Aufhängen und pflegen
Richte den Kasten möglichst nach Osten oder Südosten aus, dann bekommt er Morgensonne und steht mittags nicht in der prallen Hitze. Leicht nach vorn geneigt läuft Regenwasser gut ab. Such einen ruhigen Platz abseits von Wegen, an den Katzen nicht ohne Weiteres herankommen. Gereinigt wird im Spätherbst, sobald die Brut durch ist. Nimm das alte Nest heraus und bürste den Kasten trocken aus, dann ist er im Frühjahr wieder bezugsfertig. Häng ihn so hoch auf, dass Katzen nicht hinaufkommen und du zum Reinigen trotzdem gut hinreichst.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Lochdurchmesser für welche Art?
Rund 26 bis 28 mm passen für Blaumeisen, 32 bis 34 mm für Kohlmeise und Sperling. Der Durchmesser entscheidet also über den künftigen Bewohner.
Wohin soll der Kasten schauen?
Am besten nach Osten oder Südosten. So gibt es Morgensonne, und in der Mittagszeit heizt sich der Kasten nicht zu stark auf.
Wann kommt das alte Nest heraus?
Im Spätherbst, wenn die Brutsaison vorbei ist. Nest entfernen, Kasten trocken ausbürsten, danach ist er für das Frühjahr wieder bereit.
Nistkasten für Garten und Voliere
Natürliche Höhlen werden selten, ein Nistkasten schafft Ersatz. Welcher Vogel einzieht, entscheidet vor allem der Durchmesser des Einfluglochs. Für Blaumeisen passen rund 26 bis 28 mm, für Kohlmeise und Sperling 32 bis 34 mm. Der Kerbl Nistkasten mit Metalldach für Gartenvögel hat ein Einflugloch von 35 mm und spricht damit größere Höhlenbrüter an, das Metalldach hält Regen ab. Für Sittiche in Voliere oder Zimmerhaltung dient der Kerbl Nistkasten für Sittiche mit 21 cm als Bruthöhle. Richte den Kasten nach Osten oder Südosten aus, nicht in die pralle Mittagssonne, und neige ihn leicht nach vorn, damit Regen abläuft. Gereinigt wird im Spätherbst, sobald die Brut durch ist. Nimm dabei das alte Nest heraus und bürste den Kasten trocken aus, dann zieht im Frühjahr die nächste Brut ein.