Fliegenspray & Insektenschutzgel: Abwehr zum Auftragen
An schwülen Tagen umschwirren Bremsen, Gelsen und Stallfliegen jedes Pferd. Ein Fliegenspray verteilst du großflächig aufs Fell, es hält die Insekten auf Abstand und sorgt für mehr Ruhe beim Reiten und Grasen. Ein Insektenschutzgel reibst du dort ein, wo Sprühen ungünstig ist, also an Ohren, Stirn und rund um die Augen. Gemeinsam mit Netzdecke oder Maske wird daraus ein guter Sommerschutz.
Die richtige Form für jede Körperstelle
Hals, Rumpf und Beine sind mit dem Spray schnell eingesprüht. Fürs Gesicht gibst du das Mittel lieber auf einen Handschuh oder ein Tuch und streichst es auf. Ein Stift zum Auftragen ist praktisch für kleine Stellen und bei Pferden, die beim Zischen der Flasche zurückweichen. Speziell gegen Bremsen gibt es eigene Sprays für die Hochsaison. Pferdedeos sorgen zusätzlich für einen frischen Geruch nach der Arbeit.
So hält der Schutz länger
Trage Sprays und Gele auf gebürstetes, trockenes Fell auf. Regen, Abspritzen und Schweiß lösen den Schutz nach und nach, nach einer langen Einheit frischst du daher bei Bedarf auf. Schleimhäute, Augen und wunde Stellen sparst du aus. Ein neues Produkt testest du zuerst an einer kleinen Fläche und wartest einen Tag. Zeigt dein Pferd Quaddeln, Scheuerstellen oder Anzeichen von Sommerekzem, holst du den Tierarzt dazu.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Fliegenspray auch für meinen Hund verwenden?
Nein, viele Mittel sind gezielt für Pferde abgestimmt und für andere Tiere nicht geeignet. Verwende für jedes Tier nur Produkte, die dafür gedacht sind. Für Hunde gibt es eigene Präparate.
Warum wirkt das Spray bei meinem Pferd scheinbar kaum?
Oft wird zu wenig aufgetragen oder das Fell ist verschmutzt, sodass das Mittel nicht gut haftet. Auch starkes Schwitzen und Regen verkürzen die Wirkung deutlich. Kombiniere das Spray mit einer Netzdecke, dann fällt die Abwehr spürbar besser aus.
Gel oder Spray, was eignet sich am Kopf besser?
Am Kopf ist ein Gel meist angenehmer, weil du es genau dosiert mit der Hand verteilst. Ein Spray kann in Augen oder Nüstern geraten und erschreckt manche Pferde. Für Rumpf und Beine bleibt das Spray die schnellere Wahl.
Abwehr direkt fürs Fell
Sobald im Frühjahr die Temperaturen steigen, tauchen auch die ersten Gelsen und Bremsen am Stall auf. Mit dem Spray sind Hals, Rumpf und Beine in einem Durchgang versorgt, bevor ihr auf die Koppel oder ins Gelände geht. Für Ohren und Stirn nimmst du ein Gel oder einen Stift, die du mit der Hand genau dort aufträgst, wo du sie brauchst. In der Hochsaison sind eigene Bremsensprays eine sinnvolle Ergänzung, Pferdedeos sorgen nach dem Reiten für frischen Duft. Damit der Schutz gut haftet, putzt du dein Pferd vorher gründlich und trägst auf trockenes Fell auf. Nach Regen oder einer schweißtreibenden Einheit frischst du nach. Bei empfindlicher Haut testest du ein neues Mittel zuerst an einer kleinen Fläche. Zusammen mit einer Netzdecke steht dein Pferd im Sommer deutlich entspannter da.