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Schlitzisolatoren: Eine Reihe nachrüsten, ohne alles neu einzufädeln

Die Schafe brauchen eine zusätzliche Reihe ganz unten, doch die Ringe sind schon gesetzt. Mit seitlich offenen Isolatoren legst du die neue Litze einfach ein.

Schlitzisolatoren: Offen zur Seite, schnell bestückt

Ein Schlitzisolator ist zur Seite hin offen. Du legst Litze oder dünnen Draht einfach in den Schlitz, statt sie durch geschlossene Ringe zu ziehen. Das ist ideal, wenn du einen fertigen Zaun um eine Reihe ergänzt, ein Stück Leiter austauschst oder erst die Isolatoren setzt und den Leiter danach Pfahl für Pfahl einlegst. Die verzinkte Stahlstütze drehst du in den Holzpfahl, und schon ist der Isolator bereit.

Gerade Strecke oder Druckstelle

Auf geraden, gut gespannten Abschnitten liegt der Leiter sicher im Schlitz. Wo der Zaun in einer Kurve verläuft oder Kühe häufig dagegen drücken, hält ein geschlossener Ring besser. Viele kombinieren deshalb beide Typen: offen auf der Strecke, geschlossen an kritischen Stellen. Für Paddocks, Ausläufe am Hof und kurze Abtrennungen sind Schlitzisolatoren besonders praktisch, weil du dort oft umbaust.

Rot oder Schwarz

Ein roter Isolator macht die Zaunlinie besser sichtbar und fällt bei der Zaunrunde sofort auf, wenn einer fehlt oder gebrochen ist. Ein schwarzer fügt sich unauffällig in die Landschaft und passt zu dunklen Pfählen. Im Sortiment sind Modelle von Agrarzone, Kerbl und AKO, alle mit Stütze für Holz. Der Kunststoff ist für den Dauereinsatz draußen gemacht. Kauf am besten ein paar Stück mehr, dann ersetzt du einen gebrochenen Isolator gleich bei der Kontrolle.

Häufig gestellte Fragen

In welche Richtung soll der Schlitz zeigen?
Dreh den Schlitz so, dass der Leiter bei Druck in den Isolator hineingepresst wird und nicht hinaus. Drücken die Tiere von innen, zeigt die Öffnung also nach außen.

Wie viele Schlitzisolatoren brauche ich für eine neue Reihe?
Einen für jeden Pfahl der Strecke. An Ecken und Enden setzt du stattdessen Eckisolatoren, die den Zug aufnehmen.

Eignen sich Schlitzisolatoren für einen Pferdezaun?
Für eine Litze oder einen dünnen Draht ja, etwa als untere Reihe. Für Band und Seil, die bei Pferden üblich sind, nimmst du eigene Band- oder Seilisolatoren.

Offene Isolatoren für schnelle Zaunarbeit

Musst du rasch viel Zaun bauen oder eine fertige Koppel um eine Reihe ergänzen, sparen dir Schlitzisolatoren viel Arbeit. Du drehst sie in den Holzpfahl, rollst die Litze ab und legst sie seitlich ein. Kein Fädeln durch Dutzende Ringe, kein Auftrennen, wenn ein Stück getauscht werden muss. Im Sortiment findest du Modelle mit Stütze in Rot und Schwarz von Agrarzone, Kerbl und AKO, passend für Litze und dünnen Draht. Rot hilft, die Linie schon von weitem zu sehen, Schwarz fällt an dunklen Pfählen kaum auf. Auf geraden, straffen Abschnitten halten sie den Leiter verlässlich. In Bögen und dort, wo Kühe gerne schieben, ergänzt du sie mit geschlossenen Ringen. So hast du flotte Montage und guten Halt entlang der ganzen Weide, egal ob für Schafe, Ziegen oder Rinder.