Wassertank und Wasserfässer: Der Vorrat für die Fläche
Nicht jede Weide hat eine Leitung. Stehen Tiere auf einer entlegenen Koppel, brauchst du einen Vorrat, den du befüllen und versetzen kannst. Dafür sind diese Behälter gebaut: feuerverzinkte Stahltanks mit 1500 bis 3000 Litern für den festen Platz und Weidefässer mit 400 bis 1000 Litern auf Holzkufen, die du mit dem Traktor über die Wiese ziehst, ohne die Grasnarbe zu beschädigen. Beide Bauarten sind für den Dauereinsatz im Freien gemacht und überstehen mehrere Weidesaisonen ohne Unterstand.
Tank oder Fass
Der Stahltank eignet sich für grössere Herden und längere Weidezeiten. Die Feuerverzinkung schützt dauerhaft vor Rost, die Holzkufen verteilen das Gewicht und halten ihn beweglich. Das Weidefass ist die leichtere Variante für kleinere Gruppen, Jungvieh oder Pferde und lässt sich sogar mit Quad oder Kleintraktor bewegen. Beide werden über einen Kugelhahn entleert und speisen von dort die eigentliche Tränke.
Anschluss und Ausstattung
Damit aus dem Vorrat eine funktionierende Tränke wird, braucht es den passenden Auslauf. Ein Kugelhahn mit Innengewinde regelt die Entnahme, ein Wechselflansch macht den Anschluss tauschbar, wenn sich der Schlauchdurchmesser ändert. Zusammen mit einem Schwimmerventil an der Weidetränke läuft die Versorgung selbstständig, bis der Behälter leer ist. Zum Befüllen genügt üblicherweise ein gewöhnlicher Gartenschlauch. Setze den Auslauf tief genug an, damit sich der Behälter auch wirklich bis zum Boden entleert.
Häufig gestellte Fragen
Wie gross soll der Behälter sein?
Im Hochsommer rechnest du mit etwa hundert Litern pro Rind und Tag. Für zehn Tiere und drei Tage ohne Nachfüllen brauchst du also rund 3000 Liter, sprich den grössten Stahltank.
Kann ein verzinkter Tank rosten?
Die Feuerverzinkung hält Jahrzehnte, solange sie nicht grossflächig verletzt wird. Kleine Kratzer sind unbedenklich, weil das Zink die Stelle selbst schützt.
Darf der Tank über den Winter draussen bleiben?
Nur vollständig entleert. Gefrierendes Wasser sprengt Anschlüsse und Ventile; der Behälter selbst übersteht den Frost meist unbeschadet.
Der Vorrat für entlegene Flächen
Stehen Tiere auf einer Koppel ohne Leitung, braucht es einen Vorrat, der sich befüllen und mitnehmen lässt. Feuerverzinkte Stahltanks mit 1500 bis 3000 Litern decken den Bedarf grösserer Herden über mehrere Tage und bleiben dank Holzkufen trotz ihrer Grösse beweglich. Weidefässer mit 400 bis 1000 Litern sind die leichtere Lösung für kleinere Gruppen, Jungvieh oder Pferde und lassen sich auch mit Quad oder Kleintraktor über die Wiese ziehen, ohne die Grasnarbe aufzureissen. Die Feuerverzinkung schützt dauerhaft vor Rost, sodass die Behälter viele Jahre im Freien stehen können. Für den Anschluss findest du Kugelhähne und Wechselflansche, mit denen sich die Entnahme regeln und der Schlauchdurchmesser bei Bedarf ändern lässt. Gemeinsam mit einem Schwimmerventil an der Tränke läuft die Versorgung dann ohne weiteres Zutun.