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Ärmelschoner: Der kurze Weg zu trockenen Unterarmen im Stall

Nicht jede Arbeit verlangt nach einem Overall. Für Eimer, Trog und Tränke genügen übergestreifte Ärmelschoner mit Gummibund.

Ärmelschoner: Schutz genau dort, wo es nass wird

Wer im Stall in einen Eimer greift, einen Trog auswischt oder ein Tier festhält, hat meistens nur an den Unterarmen ein Problem. Dafür extra umzuziehen, kostet Zeit. Ärmelschoner löst das in wenigen Sekunden: über den Ärmel streifen, arbeiten, wieder abziehen. Der Gummibund an beiden Enden hält sie an Ort und Stelle, ohne dass etwas rutscht oder Wasser hineinläuft.

Vier Materialien, vier Einsatzbereiche

Das wasserdichte 2er-Set ist die unkomplizierte Grundausstattung für alles, was ordentlich nass wird. Soll der Arm dabei nicht schwitzen, weil du die Schoner stundenlang trägst, ist die Ausführung aus Oxford-Gewebe die bessere Wahl: dicht und trotzdem atmungsaktiv. Wenn du viel mit den Armen arbeitest und alles eng anliegen soll, greifst du zur elastischen Variante aus Synthesekautschuk. Für Arbeiten mit vereinzelten Spritzern reicht das wasserabweisende Softshell-Modell, das sich angenehm trägt und wenig aufträgt.

Wenn oft gewechselt werden muss

Bei Besuch, zwischen Stallabteilen oder im Wechsel zwischen Kälberbereich und Kuhstall ist ein waschbares Modell unpraktisch, weil es nicht rechtzeitig trocken wird. Hier sind die Einweg-Ärmelschoner mit 45 cm im 100er-Gebinde die einfachere Lösung. Jeder nimmt ein frisches Paar, nach dem Rundgang wandert es in den Müll. So reisen Keime nicht von Bereich zu Bereich, und genau darum geht es bei Biosicherheit im Alltag – nicht um Optik, sondern um unterbrochene Übertragungswege.

Häufig gestellte Fragen

Rutschen die Schoner nicht?
Der Gummizug oben und unten hält sie fest. Achte darauf, dass er anliegt, aber nicht einschneidet. Ein zu enger Bund drückt und wird nach kurzer Zeit doch heruntergeschoben.

Welches Modell für den Winter?
Über dicken Jacken sitzen die elastischen Kautschukschoner und die weiter geschnittenen wasserdichten Modelle am besten. Softshell ist enger und eher für dünnere Ärmel gedacht.

Wie werden sie sauber?
Abspülen reicht oft schon, sonst kalt waschen und hängend trocknen lassen. Die Einwegvariante wird nicht gewaschen, sie ist für genau einen Einsatz gedacht.

Ärmelschoner für nasse Handgriffe

Für kurze nasse Arbeiten ist ein Ärmelschoner meist die praktischere Wahl als ein ganzer Overall. Das wasserdichte Set mit zwei Stück und Gummibund deckt den Großteil der Fälle ab und ist nach dem Einsatz schnell abgespült. Wer die Schoner länger anbehält, fährt mit der Oxford-Ausführung besser, die wasserdicht und atmungsaktiv zugleich ist. Die elastische Variante aus Synthesekautschuk liegt eng am Arm und bleibt auch bei viel Bewegung an Ort und Stelle, das wasserabweisende Softshell-Modell trägt sich leicht und genügt bei einzelnen Spritzern. Muss oft gewechselt werden, etwa bei Besuch oder beim Wechsel zwischen Kälberbox und Kuhstall, nimmst du die Einweg-Ärmelschoner mit 45 cm im Gebinde zu 100 Stück. Achte bei allen Modellen darauf, dass der Gummizug anliegt, ohne einzuschneiden, sonst schiebt sich der Schoner nach unten und das Wasser läuft doch hinein.