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Stallbekleidung: Robuste Kleidung für nasse Stallarbeit

Wasser, Mist und Reinigungsmittel setzen jeder Kleidung zu. Overalls, Schürzen, Ärmelschoner und Einwegware halten dagegen.

Stallbekleidung: Was im Stall dranbleiben soll

Ein Vormittag im Stall bedeutet Spritzwasser am Melkstand, Mist an den Beinen und Reinigerschaum am Ärmel. Wer dafür die falsche Kleidung anhat, steht mittags nass da. Diese Kategorie bündelt deshalb alles, was Nässe und Schmutz draußen hält und trotzdem Bewegungsfreiheit lässt. Aufgeteilt ist sie in vier Bereiche, sortiert nach dem, was der jeweilige Handgriff verlangt – von der schnellen Schürze bis zum kompletten Anzug.

Vom Ärmelschoner bis zum Waschoverall

Je nachdem, wie viel Fläche betroffen ist, brauchst du unterschiedlich viel Stoff. Beim Eingreifen in Eimer, Tränke und Futterschale reicht ein Paar Ärmelschoner, wahlweise wasserdicht aus Oxford-Gewebe, elastisch aus Synthesekautschuk oder wasserabweisend aus Softshell. Am Euter und am Waschplatz übernimmt die Melk- und Waschschürze, bei der Klauenpflege die lange PVC-Schürze. Steht die Reinigung der ganzen Anlage an, ziehst du den wasserdichten Waschoverall mit Kapuze an und bleibst auch nach Stunden am Hochdruckreiniger trocken.

Besucher, Keime und Einwegware

Klauenpfleger, Tierarzt und Servicetechniker sehen an einem Tag mehrere Betriebe. Was sie an Schuhen und Kleidung mitbringen, will niemand im eigenen Stall haben. Ein Einwegoverall mit Kapuze, ein Einwegmantel mit Druckknöpfen oder ein Paar Überzieher kosten wenig und unterbrechen diese Kette zuverlässig – das ist der Kern von Biosicherheit. Wird mit Reinigern oder Pflanzenschutz gearbeitet, gibt es passende Chemieschutzanzüge nach Typ 4, 5 und 6.

Häufig gestellte Fragen

Was brauche ich für den Melkstand?
Meist genügt eine wasserdichte Melkschürze, weil das Wasser von vorne kommt. Arbeitest du viel über Kopf oder wäschst die Anlage selbst, ist ein Waschoverall die trockenere Wahl.

Lohnen sich Einwegteile für den eigenen Betrieb?
Ja, vor allem für Besuch und für getrennte Bereiche wie den Kälberstall. Eine kleine Kiste am Eingang mit Overalls und Überziehern reicht schon und spart im Ernstfall viel Ärger.

Wie lange hält so eine Schürze?
Das hängt weniger vom Material als von der Pflege ab. Nach dem Einsatz abspülen, aufhängen, durchtrocknen lassen und nicht zusammengeknüllt liegen lassen – dann bleiben Nähte und Beschichtung lange dicht.

Die richtige Kleidung für jeden Handgriff

Such dir aus, wie viel abgedeckt sein muss. Beim Arbeitsoverall hast du die Wahl zwischen leichten Textilmodellen für Damen und Herren und dem wasserdichten Waschoverall mit Kapuze für die Anlagenreinigung. Für Melken, Waschen und Klauenpflege ist die Waschschürze gedacht, die schnell umgebunden ist und Wasser sicher abweist. Wenn nur die Unterarme nass werden, reichen Ärmelschoner mit Gummibund, die du über den Pullover streifst und nach der Arbeit einfach abspülst. Für Tierarzt, Techniker und Besuch hältst du am besten Einwegbekleidung bereit: Overalls, Mäntel und Überzüge, die nach dem Rundgang entsorgt werden und keine Keime mitnehmen.