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Agility: Ein kleiner Parcours im Garten für Feierabend und Wochenende

Ein paar Hürden auf dem Rasen, ein Tunnel dahinter, und dein Hund ist Feuer und Flamme. So wird der Garten zur Trainingsfläche für euch zwei.

Agility: Laufen, springen und durchschlüpfen im Team

Beim Agility steuerst du deinen Hund mit Körpersprache und kurzen Signalen über Hindernisse. Das fordert Kopf und Muskeln gleichermaßen und stärkt das Zusammenspiel zwischen euch. Zur Auswahl stehen ein dreiteiliges Einsteiger-Set mit Ring, Hürde und Slalomstangen, ein 5 m langer Tunnel und ein höhenverstellbares Hürden-Set mit Pylonen. Damit legst du gleich los, ganz ohne Vereinsmitgliedschaft.

Gelenkschonend trainieren, jung wie alt

Sprünge und enge Wendungen gehen auf die Gelenke. Hohe Hürden und Tempo sind deshalb erst etwas für ausgewachsene Hunde, je nach Rasse etwa ab 12 bis 18 Monaten. Davor lernt dein junger Hund den Tunnel kennen und läuft über Stangen, die flach am Boden liegen. Vor jeder Einheit gehst du ein paar Minuten locker mit ihm, damit die Muskeln warm sind. Schlanke Hunde mit Idealgewicht haben es beim Springen deutlich leichter und bleiben länger fit.

So steht dein Parcours im Garten

Für den Anfang reichen drei, vier Stationen. Der Slalom schult die Wendigkeit, der Ring verlangt einen gezielten Sprung, und der Tunnel wird für viele Hunde schnell zur Lieblingsstation. Die Hürden stellst du zunächst ganz niedrig ein. Wähle einen ebenen, griffigen Rasen und fixiere den Tunnel, damit er nicht wegrollt. Nach Regen wartest du lieber, bis der Boden abgetrocknet ist, sonst wird es rutschig. Kurze Runden mit viel Belohnung bringen mehr als stundenlanges Üben.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Platz brauche ich für Agility zu Hause?
Für ein paar Hürden, Slalom und Tunnel reicht schon ein mittelgroßer Garten. Wichtiger als die Fläche ist ein ebener, rutschfester Boden. Auf kleinem Raum stellst du die Geräte einfach im Bogen statt in einer Linie auf.

Muss mein Hund für Agility die Grundkommandos können?
Sitz, Bleib und ein zuverlässiger Rückruf machen das Training deutlich leichter. Sie helfen dir, deinen Hund am Start zu halten und nach dem Parcours wieder zu dir zu holen. Alles andere lernt ihr gemeinsam an den Geräten.

Ist Agility auch etwas für kleine Hunde?
Ja, kleine und mittelgroße Hunde sind oft mit großer Begeisterung dabei, die Hürden stellst du einfach entsprechend niedrig ein. Bei Rassen mit kurzen Beinen und langem Rücken verzichtest du besser auf Sprünge und konzentrierst dich auf Tunnel und Slalom.

Hindernisse für den Hundesport daheim

Wer einmal gesehen hat, mit welcher Freude ein Hund durch einen Tunnel saust, versteht die Begeisterung für Agility. Das Einsteiger-Set mit Ring, Hürde und Slalomstangen steht in wenigen Minuten auf dem Rasen und reicht für die ersten Übungsrunden nach Feierabend. Mit dem 5 m langen Tunnel kommt eine Station dazu, die die meisten Hunde sofort lieben. Das Hürden-Set mit Pylonen lässt sich in der Höhe verstellen, so wächst der Parcours mit den Fähigkeiten deines Hundes mit. Junge Hunde laufen anfangs nur über flache Stangen und durch den Tunnel, gesprungen wird erst, wenn sie ausgewachsen sind. Achte auf einen ebenen, trockenen Untergrund und wärme deinen Hund vorher kurz auf. So bleibt der gemeinsame Sport im Garten ein Vergnügen, das Gelenke schont und den Kopf fordert.