Augenschutz: Kleine Teile, große Wirkung
Ein Span an der Trennscheibe, ein Tropfen Reiniger beim Umfüllen, ein Grashalm beim Freischneiden: Am Auge genügt wenig für viel Schaden. Deshalb lohnt sich Augenschutz schon für Arbeiten, die nur ein paar Minuten dauern. Aufgeteilt ist die Kategorie in zwei Bereiche, die unterschiedliche Gefahren abdecken: Schutzbrillen für mechanische Risiken und Schweißhelme gegen die Strahlung des Lichtbogens.
Automatikhelme für alle Schweißarbeiten
Reparaturen an Anhänger, Tor oder Zaunpfosten enden oft am Schweißgerät. Die Helme in der Unterkategorie Schweißhelm arbeiten mit einer selbsttätig abdunkelnden Scheibe. Sie schaltet beim Zünden des Lichtbogens dunkel und wird danach wieder klar, sodass du nach jeder Naht sofort siehst, was du gemacht hast. Beide Hände bleiben am Werkstück, das Nicken zum Zuklappen entfällt. Von Elmag gibt es dazu mehrere Ausführungen mit unterschiedlicher Gestaltung.
Brillen für Staub, Funken und Chemie
Unter Schutzbrille steht eine Auswahl für ganz verschiedene Situationen. Die Korbbrille von Kerbl ist eine direkt belüftete Vollsichtbrille nach EN 166 und lässt sich über einer Korrektionsbrille tragen. Eine Panorama-Vollsichtbrille bietet 180 Grad Sicht und eine Scheibe mit Antibeschlag. Wer nur kurz etwas absägt oder anschraubt, greift zur Bügelbrille nach EN 166 Klasse F mit verstellbaren Bügeln; für Arbeiten im Freien gibt es ein sportlich geschnittenes Modell.
Häufig gestellte Fragen
Wofür steht die Angabe EN 166?
Das ist die europäische Norm für persönlichen Augenschutz. Sie legt Anforderungen an Material und Belastbarkeit fest. Der Zusatz Klasse F bezeichnet den geprüften Aufprall mit niedriger Energie.
Genügt beim Schweißen eine dunkle Brille?
Nein. Der Lichtbogen strahlt so stark, dass Augen und Gesicht zusammen abgeschirmt werden müssen. Dafür ist der Schweißhelm gebaut, eine Schutzbrille übernimmt diese Aufgabe nicht.
Wie bleibt die Sicht klar?
Achte auf Belüftung oder eine Antibeschlag-Scheibe und reinige nur mit Wasser und weichem Tuch. Trockenes Abreiben mit staubigen Handschuhen hinterlässt Kratzer, und die trüben die Scheibe dauerhaft ein.
Zwei Wege, die Augen sicher zu halten
Der Augenschutz teilt sich nach der Art der Gefahr auf. Fliegen Späne, Staub oder Spritzer, nimmst du eine Schutzbrille: Zur Auswahl stehen rundum abschließende Vollsichtbrillen, die auch über einer Korrektionsbrille sitzen, eine direkt belüftete Korbbrille nach EN 166, ein Panorama-Modell mit Antibeschlag sowie leichte Bügelbrillen für kurze Arbeiten an Bohrer oder Flex. Kommt Strahlung dazu, weil du schweißt, führt kein Weg am Schweißhelm vorbei. Die Automatikhelme von Elmag dunkeln beim Zünden des Lichtbogens von selbst ab und geben die Sicht danach sofort wieder frei, was das Ansetzen der nächsten Naht deutlich einfacher macht. Damit deckst du beide Bereiche ab, in denen am Betrieb regelmäßig etwas ins Auge gehen kann.