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Bio Schaffutter: Zertifizierte Pellets und Einzelkomponenten

Füttern nach Bio-Richtlinie ohne Diskussion bei der Kontrolle. Pellets in 20, 25 und 30 Kilo, dazu Mais, Gerste, Hafer und Luzerne.

Bio Schaffutter: Ware, die bei der Kontrolle hält

Wer nach Bio-Richtlinie wirtschaftet, kann beim Zukauf nicht improvisieren. Jeder Sack muss zur Betriebskontrolle passen, sonst wird aus einer Futterlieferung rasch ein Problem beim Zertifikat. Deshalb bekommst du hier Bio-Pellets in 20, 25 und 30 Kilo und die wichtigsten Einzelkomponenten dazu: Bio-Mais, Bio-Gerste, Bio-Hafer und Bio-Luzernepellets, alle gleichermaßen für Schafe und Ziegen geeignet.

Fertiges Pellet und Einzelkomponente im Zusammenspiel

Das fertige Pellet nimmt dir das Rechnen ab. Energie, Eiweiß und Mineralstoffe sitzen im selben Korn, kein Tier klaubt sich die besten Stücke heraus, und die Ration bleibt über den ganzen Sack gleich. Das ist die Basis, sobald eine Gruppe am Trog steht. Einzelkomponenten kommen dort dazu, wo du gezielt nachsteuerst. Bio-Gerste und Bio-Mais liefern Energie für säugende Muttertiere und Mastlämmer, Bio-Hafer ist die mildere Variante mit mehr Struktur und wird auch von heiklen Tieren gut angenommen. Bio-Luzernepellets bringen Rohfaser und Eiweiß und gleichen schwaches Heu aus, wie es nach einem verregneten ersten Schnitt vorkommt.

Lagern, trennen und die Papiere aufheben

Bio ist beim Futter keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Unterlagen. Die Rohstoffe stammen aus biologischer Erzeugung ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne Gentechnik, und der Weg vom Acker bis in den Sack ist dokumentiert. Für dich heißt das vor allem: Lieferschein und Etikett aufheben, denn genau das will die Kontrollstelle sehen. Lagere die Bio-Ware außerdem getrennt und beschriftet, am besten in einer eigenen Ecke im Stadel. Ein gemeinsamer Silo oder eine ungereinigte Schaufel reichen schon, damit eine Partie ihren Status verliert. Im Stall verhält sich Bio-Futter dann wie jedes andere: langsam anfüttern, Menge über Tage steigern.

Häufig gestellte Fragen

Darf Bio-Ware neben konventionellem Futter im Stadel stehen?
Nur klar getrennt und beschriftet. Eine ungereinigte Schaufel oder ein gemeinsamer Silo reichen, damit die Partie ihren Bio-Status verliert.

Passt das Futter auch für Ziegen?
Ja, die Pellets sind für Schafe und Ziegen ausgelegt. Beide vertragen kein kupferreiches Rinder- oder Pferdefutter.

Kann ich Getreide allein vorlegen?
Besser nicht. Getreide bringt Energie, aber keine ausgewogene Mineralversorgung. Kombiniere es mit Pellets oder Luzerne.

Zertifiziert füttern ohne Mehraufwand

Im Stall verhält sich Bio-Futter wie jedes andere, der Unterschied liegt in den Papieren und in der Lagerung. Heb Lieferschein und Etikett auf und halt die Ware im Stadel getrennt und beschriftet, dann gibt es bei der Kontrolle keine Diskussion. Beim Sortiment beginnst du beim fertigen Pellet, das es in 20, 25 und 30 Kilo gibt. Wähl die Größe danach, wie rasch ein Sack leer wird, denn angebrochene Ware soll nicht monatelang stehen. Weil alle Bestandteile im selben Korn sitzen, bleibt die Ration über den ganzen Sack gleich und kein Tier klaubt sich die besten Stücke heraus. Nachsteuern kannst du mit den Einzelkomponenten: Bio-Gerste und Bio-Mais bringen Energie für säugende Muttertiere und Mastlämmer, Bio-Hafer ist milder und strukturreicher, und Bio-Luzernepellets liefern Rohfaser und Eiweiß, wenn das Heu schwach ausgefallen ist.