Brutmaschine: Eigene Küken aus dem Brutautomaten
Die eigenen Hennen haben heuer keine Lust zu brüten, du willst aber trotzdem Nachwuchs von deiner Lieblingsrasse? Dann übernimmt eine Brutmaschine die Arbeit der Glucke. Sie hält die Eier gleichmäßig warm und feucht und dreht sie regelmäßig. Die Covatutto-Geräte reichen vom kleinen Einsteigermodell für wenige Eier bis zum Brutautomaten mit Platz für 162 Eier.
Das richtige Gerät für deine Pläne
Für die erste Hobbybrut genügt ein kompakter Covatutto 7 oder 16. Die digitale Pro-Version zeigt die Temperatur exakt an und wendet die Eier selbst. Wer jedes Jahr mehrere Rassen nachzieht oder auch Enten und Wachteln ausbrütet, ist mit den großen Automaten für 54 oder 162 Eier besser bedient. Ein ruhiger Raum mit gleichmäßiger Temperatur, weg vom Fenster und vom Heizkörper, ist der beste Standort.
Was in den 21 Tagen passiert
Ein Hühnerei braucht rund drei Wochen bis zum Schlupf, die Bruttemperatur liegt dabei bei etwa 37,5 bis 37,8 Grad. Die Luftfeuchtigkeit regelst du über die Wasserschalen und erhöhst sie für die letzten drei Tage. Bis zum 18. Tag werden die Eier mehrmals täglich gedreht, damit der Embryo nicht an der Schale anwächst. Geräte mit automatischer Wendung erledigen das selbst, und mit einem Stellmotor rüstest du passende Modelle nachträglich um. Danach ruhen die Eier bis zum Schlupf.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Eier aus dem Supermarkt ausbrüten?
Nein, Eier aus dem Handel sind nicht befruchtet, weil Legehennen dort ohne Hahn gehalten werden. Du brauchst Bruteier aus einer Haltung mit Hahn. Die bekommst du oft bei Züchtern oder Rassegeflügelvereinen in deiner Nähe.
Warum schlüpfen nicht alle Küken?
Häufige Gründe sind unbefruchtete Eier, zu lange oder zu warm gelagerte Bruteier und Schwankungen bei Temperatur oder Feuchte. Auch das Öffnen der Maschine während des Schlupfs kann schaden. Eine Schlupfrate von hundert Prozent ist selbst bei Profis selten.
Wie reinige ich die Brutmaschine nach dem Schlupf?
Entferne Schalenreste und Daunen und wische alle Flächen mit warmem Wasser und etwas Reiniger aus. Die Elektronik darf dabei nicht nass werden. Lass das Gerät gut trocknen, bevor du es verstaust oder neu befüllst.
Küken schlüpfen sehen, ganz ohne Glucke
Wenn nach drei Wochen die ersten Schalen aufbrechen, steht oft die ganze Familie vor dem Brüter. Damit es dazu kommt, braucht es gleichmäßige Wärme, die richtige Feuchte und regelmäßiges Wenden. Im Sortiment findest du Covatutto-Geräte in verschiedenen Größen: kleine Brüter für ein paar Eier, digitale Modelle, die die Eier selbst drehen, und große Automaten mit Platz für 54 oder 162 Eier. Mit einem Stellmotor machst du ein passendes Gerät nachträglich zum Automaten und musst nicht mehr jedes Ei per Hand umlegen. Ab Tag 18 bleibt die Wendung aus, dann heißt es nur noch warten. Je nach Modell kannst du neben Hühnereiern auch Enten- und Wachteleier einlegen. So findest du einen Brutautomaten, der zu deiner Rasse, deinem Platz und der geplanten Zahl an Küken passt.