Chinchilla- und Degufutter: faserreich statt süß
Chinchillas und Degus bringen einen empfindlichen Stoffwechsel mit und vertragen keinen Zucker. Ihre Mischungen sind deshalb bewusst zuckerarm und sehr rohfaserreich aufgebaut. Dazu kommt Heu als Grundfutter, das rund um die Uhr bereitliegen sollte. Bei uns findest du Chinchillafutter und Degufutter, zugeschnitten auf die besonderen Ansprüche dieser beiden Tierarten.
Warum zuckerarm gefüttert wird
Süße Bestandteile wie getrocknete Früchte oder Melasse passen nicht zu Chinchillas und Degus. Ihr Futter setzt stattdessen auf Kräuter, Gräser und Rohfaser. Diese Struktur hält die Verdauung in Bewegung und sorgt zugleich dafür, dass sich die lebenslang wachsenden Zähne beim Kauen abnutzen. Pellets mit gleichmäßiger Zusammensetzung verhindern, dass einzelne Bestandteile herausgeklaubt werden. Auch bei Snacks lohnt der Blick auf die Zutatenliste, denn Süßes ist hier fehl am Platz.
Heu, Menge und Gewöhnung
Heu ist auch bei Chinchillas das Grundfutter und sollte immer verfügbar sein. Es liefert genau die Rohfaser, auf die diese Tiere angewiesen sind. Die Menge an Pellets oder Mischfutter hältst du eher knapp und passt sie an Gewicht und Aktivität an. Neues führst du über mehrere Tage schrittweise ein. Chinchillas werden in der Dämmerung aktiv, ein ruhiger und nicht zu warmer Platz tut ihnen gut. Bei Fressunlust oder weichem Kot wendest du dich an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt. Sieh dir auch bei Snacks die Zutatenliste genau an, denn getrocknete Früchte sind hier nicht die richtige Wahl.
Häufig gestellte Fragen
Warum kein Zucker?
Beide Tierarten vertragen ihn schlecht. Ihr Futter setzt deshalb auf Kräuter, Gräser und Rohfaser anstelle süßer Bestandteile.
Dürfen Chinchilla und Degu dasselbe fressen?
Die Ausrichtung ist ähnlich, nämlich zuckerarm und faserreich. Am besten nimmst du dennoch das Futter, das für die jeweilige Art gemacht ist.
Welche Rolle spielt Heu daneben?
Eine sehr große. Heu liefert Rohfaser für Verdauung und Zahnabrieb und sollte rund um die Uhr in der Raufe liegen.
Zwei Tierarten mit sehr klaren Ansprüchen
Bei Chinchillas und Degus bestimmt ein einziger Punkt die gesamte Fütterung: Zucker vertragen beide nicht. An die Stelle süßer Bestandteile treten Kräuter, Gräser und ein hoher Rohfaseranteil. Diese Struktur hält den Darm in Bewegung und sorgt dafür, dass die lebenslang wachsenden Zähne beim Kauen abgerieben werden. Pellets mit gleichmäßiger Zusammensetzung sind praktisch, weil sich einzelne Lieblingsstücke gar nicht erst herausklauben lassen. Heu bleibt daneben das Grundfutter und sollte ständig in der Raufe liegen. Halte die Menge an Mischfutter eher knapp und führ Neues über mehrere Tage ein. Diese dämmerungsaktiven Tiere schätzen einen ruhigen, nicht zu warmen Platz. Bei Fressunlust oder weichem Kot führt der Weg in die Ordination.