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Dressurgerte: Perfekt ausbalanciert für die feine Dressurarbeit

Unterstütze deine Schenkelhilfen präzise. Finde hier leichte Dressurgerten mit rutschfesten Griffen, feinem Nylongespinst und weichem Schlag.

Die Dressurgerte: Feine Signale ohne Kraftaufwand

Eine korrekte Anlehnung und weiche Hilfen sind das Ziel in der Dressurarbeit. Die Dressurgerte ist ein wichtiges Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Sie dient als Unterstützung der treibenden Schenkelhilfen. Durch ihre Länge kann der Reiter die Hinterhand des Pferdes aktivieren, während die Reiterhand ruhig am Zügel verbleibt. Richtig angewendet, fördert sie die Aufmerksamkeit und Versammlungsbereitschaft des Pferdes.

Die Bedeutung des Schwerpunkts

Das Gewicht allein entscheidet nicht über eine gute Gerte, sondern vor allem die Gewichtsverteilung. Eine kopflastige Gerte fühlt sich beim Reiten schwer an und führt schnell zu einem verkrampften Unterarm. Hochwertige Dressurgerten haben ihren Schwerpunkt nah am Griff. Dazu sind die Griffe oft mit Metallknäufen (Pilzköpfen) versehen, die als Gegengewicht zum langen Gertenstab aus Fiberglas wirken. So balanciert sich die Gerte in der Reiterhand fast von selbst aus.

Schonende Materialien

Der Gertenstab ist zumeist mit einem feinen, eng geflochtenen Nylongewebe überzogen. Dieses schützt den Fiberglaskern vor Brüchen und Abrieb. Die Spitze der Gerte läuft flexibel aus und ist mit einem weichen Baumwoll- oder Lederschlag versehen. Dadurch wird sichergestellt, dass das Pferd den Impuls nur als sanftes "Ticken" und nicht als schmerzhaften Schlag wahrnimmt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Gertenlänge passt zu mir und meinem Pferd?
Die Länge hängt von der Größe des Pferdes und des Reiters ab. Bei Ponys und kleinen Pferden reicht oft eine Gerte mit 100 cm bis 110 cm. Bei Großpferden (Warmblütern) greifen die meisten Reiter zu Längen von 110 cm bis 120 cm, damit die Gerte bequem bis hinter das Sattelblatt reicht.

Was ist eine Carbon-Dressurgerte?
Carbon (Kohlenstofffaser) ist ein Material aus dem Hightech-Bereich. Es ist extrem bruchfest, sehr steif und vor allem ultraleicht. Carbon-Gerten wiegen oft nur einen Bruchteil herkömmlicher Fiberglas-Gerten und sind daher besonders für Reiter zu empfehlen, die schnell Gelenkschmerzen bekommen.

Wie oft sollte die Dressurgerte eingesetzt werden?
Die Gerte sollte so selten wie möglich, aber so gezielt wie nötig eingesetzt werden. Sie dient dazu, eine schwache Schenkelhilfe kurz zu unterstreichen. Ein permanentes Tippen stumpft das Pferd ab und verfehlt die eigentliche Funktion der Gerte.

Das Feintuning für deine Hilfengebung

Die Dressurgerte ist ein Kommunikationsmittel, das höchste Anforderungen an Balance und Ergonomie stellt. Wenn die Gerte ruhig in der Hand liegt, bleibt auch die Verbindung zum Pferdemaul konstant. Unsere Dressurgerten sind genau für diese feinen Nuancen im Reitsport konzipiert.

Wähle aus einer breiten Palette an Längen, Farben und Griffvarianten. Ob luxuriöser Ledergriff, Hightech-Gelgriff für stoßdämpfenden Komfort oder die ultraleichte Carbon-Variante für müheloses Reiten: Entdecke langlebige Gerten, die eine punktgenaue Aktivierung der Hinterhand ermöglichen und dein tägliches Training verfeinern.