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Einwegbekleidung: Schutz für den Bestand bei jedem Besuch

Wer von außen in den Stall kommt, bringt Keime mit. Einwegoveralls, Einwegmäntel und Ärmelschoner stoppen die Übertragung an der Tür.

Einwegbekleidung: Der Keim bleibt beim Vorbesitzer

Zwischen zwei Betrieben liegen oft nur ein paar Kilometer und eine Autofahrt. Genau so wandern Erreger: an Stiefeln, Hosenbeinen und Jackenärmeln. Eine Einweggarnitur am Stalleingang ist die günstigste Versicherung dagegen, die es gibt. Sie wird einmal getragen und entsorgt, damit nichts weitergereicht wird. Darum geht es bei Biosicherheit – nicht um Optik, sondern um unterbrochene Wege.

Was du am Eingang bereithalten solltest

Für den Weg ins Stallinnere sind die Einweg-Overalls mit Kapuze in Weiß, Blau und Grün gedacht. Sie decken alles ab, was sonst mit Tieren und Einstreu in Berührung kommt. Bleibt der Besuch im Futtergang oder geht es nur um eine kurze Führung, reicht ein Mantel: weiß mit Druckknöpfen, schnell übergeworfen, oder grün und unsteril mit 135 cm Länge im Gebinde zu 20 Stück. Wenn nur die Arme in Kontakt kommen, etwa beim Tränken, genügen Einweg-Ärmelschoner aus dem 100er-Pack.

Wenn Chemie dazukommt

Einwegkleidung ist nicht gleich Einwegkleidung. Die einfachen Overalls sind für Staub, Einstreu und Tierkontakt gemacht. Sobald du mit Reinigern, Desinfektionsmitteln oder im Pflanzenschutz arbeitest, brauchst du geprüften Chemikalienschutz. Der Overall Typ 5/6 deckt Partikel und leichte Spritzer ab und ist damit für die meisten dieser Arbeiten die richtige Stufe. Die Grammatur gibt zusätzlich Auskunft darüber, wie kräftig das Material ist und wie lange ein Anzug hält, bevor er an Knie oder Ellbogen nachgibt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Vorrat ist sinnvoll?
Rechne mit dem, was pro Monat an Besuch kommt, plus Reserve. Die Gebinde mit 20 oder 100 Stück sind darauf ausgelegt, dass immer etwas da ist, wenn spontan jemand vorbeikommt.

Overall oder Mantel für den Tierarzt?
Wer in die Box geht, mit Tieren arbeitet oder kniet, braucht den Overall mit Kapuze. Für die Behandlung am Fressgitter oder eine kurze Kontrolle reicht der Mantel.

Ist unsteril ein Nachteil?
Für Stall und Besuch nicht. Unsteril heißt sauber verpackt, aber nicht keimfrei gemacht. Für die Biosicherheit im Betrieb ist das genau die passende Stufe.

Einwegkleidung am Stalleingang

Jeder Besuch, der von einem anderen Betrieb kommt, bringt etwas mit – deshalb gehört eine Kiste mit Einwegware an die Stalltür. Für den Weg zwischen die Tiere nimmst du den Einweg-Overall mit Kapuze, den es in Weiß, Blau und Grün gibt. Für kurze Rundgänge und Betriebsführungen genügt ein Einwegmantel, entweder weiß mit Druckknöpfen oder grün und unsteril mit 135 cm Länge im 20er-Gebinde. Sind nur die Unterarme im Spiel, etwa beim Tränken oder beim Griff in den Trog, reichen Einweg-Ärmelschoner aus dem Gebinde zu 100 Stück. Und für Arbeiten mit Reinigern oder Pflanzenschutzmitteln steht der Chemieschutz-Overall Typ 5/6 bereit, der gegen Partikel und begrenzt gegen Spritzer schützt. Damit das im Alltag auch klappt, gehört der Vorrat in eine Kiste direkt an die Stalltür, zusammen mit Überschuhen und einem Sack für die gebrauchten Teile.