Entenzaun: Viel Bewegung für Laufenten, kein Weg für den Fuchs
Laufenten sind eifrige Schneckensammler und wollen sich viel bewegen. Mit einem mobilen Entenzaun aus Geflügelnetz schickst du sie genau dorthin, wo sie dir nützen, und hältst sie von frisch gepflanztem Salat fern. Zugleich bleibt dein Wassergeflügel vor Fuchs und Marder geschützt. Im Sortiment findest du Netze mit 90 bis 170 cm, mit und ohne Strom, mit Tür sowie ein Raubvogelschutznetz für die Jungen.
Oft genügt ein niedriges Netz
Laufenten und schwere Entenrassen fliegen kaum, anders als Hühner. Darum reicht häufig ein niedriges Netz von etwa 90 cm, um sie im Auslauf zu halten. Es ist leichter, rascher umgestellt und fällt im Garten weniger auf. Beim Fuchs zählt die Höhe aber sehr wohl: Ist er regelmäßig in der Gegend, nimmst du besser ein höheres, elektrifizierbares Netz. Gänse haben mehr Kraft und brauchen feste Pfähle, damit sie das Netz nicht niederdrücken.
Auslauf rund um den Teich
Für Enten gehört Wasser einfach dazu, ob Teich oder Wanne. Führe den Entenzaun so, dass das Wasser innerhalb liegt, das Ufer aber nicht dauernd zertreten wird. Pfähle mit Doppelspitze halten in weichem Boden besonders gut. Ein Netz unter Strom darf weder ins Wasser noch in hohes, nasses Gras hängen, sonst sinkt die Spannung. Über Nacht sind deine Enten im Stall am sichersten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Zaunhöhe reicht für Laufenten?
Weil Laufenten nicht fliegen, kommen sie schon über 60 bis 90 cm kaum hinweg. Wegen des Fuchses ist ein höheres Netz mit Strom trotzdem sicherer, besonders wenn die Enten lange draußen sind.
Funktioniert ein Elektrozaun auch bei Enten?
Ja, Enten merken sich den Stromzaun rasch und gehen ihm danach aus dem Weg. Der kurze Schlag ist harmlos, hält aber Fuchs und Marder verlässlich ab, wenn sie in der Dämmerung kommen.
Wie viel Grünfläche brauchen Laufenten?
Laufenten sind sehr aktiv und brauchen reichlich Wiese, gern mehrere Quadratmeter je Tier. Stellst du den Entenzaun öfter um, bleibt das Gras grün und die Enten entdecken laufend neue Schnecken.
Entenzaun für Laufenten und Gänse
Mit einem Entenzaun legst du fest, in welchem Teil des Gartens deine Laufenten Schnecken sammeln. Da Enten kaum fliegen, genügt oft schon ein niedrigeres Netz, das leicht zu tragen und rasch umgestellt ist. Ist der Fuchs bei dir unterwegs, verwende besser ein elektrifizierbares Netz mit passendem Weidezaungerät. Pfähle mit Doppelspitze halten auch im feuchten Boden am Teichufer. Durch eine Tür im Netz kommst du bequem zum Füttern hinein und treibst die Enten abends leichter in den Stall. Für Küken und Jungenten lohnt ein Raubvogelschutznetz über einer kleinen Fläche, so haben Greifvögel keine Chance. Deine Enten genießen den Garten, und das Gemüsebeet bleibt verschont. Schwere Rassen und Gänse drücken gern gegen das Netz, deshalb spannst du es bei ihnen besonders straff.