Ferkeltränken: Eine eigene Wasserstelle fürs Ferkel
Sobald das erste Festfutter in der Bucht steht, braucht ein Saugferkel eine eigene Wasserstelle. Mit Milch allein ist es dann nicht mehr getan, und ohne Wasser läuft auch das Anfüttern nicht an. Worauf es ankommt: die richtige Höhe, ein passender Wasserdruck und eine Bauform, mit der ein junges Tier zurechtkommt. Zur Auswahl stehen Nippel und Becken für die Abferkelbucht.
Nippel oder offenes Becken
Der Beißnippel aus Edelstahl für Ferkel und Sauen wird über einen halbzölligen Anschluss gespeist und gibt Wasser frei, sobald das Tier den Druckkegel bewegt. Edelstahl ist hier Standard, denn er rostet nicht und gibt auch dann nicht nach, wenn eine ganze Gruppe daran zerrt. Statt eines Kegels setzt der Kugelbeißnippel AquaGlobe mit Messinggewinde auf eine Kugel, wodurch weniger Wasser verloren geht und die Bucht trockener bleibt. Soll das Tier frei saufen können, greifst du zum Tränkebecken aus Edelstahl für Schweine, Ferkel und Sauen. Sichtbar stehendes Wasser im Becken erleichtert gerade den ganz jungen Ferkeln den Einstieg.
Höhe, Neigung und Druck
Setz den Nippel für Saugferkel etwa auf Schulterhöhe der Tiere, also rund 15 bis 20 Zentimeter über dem Boden, und neig ihn leicht nach unten. Sitzt der Nippel zu hoch, nehmen ihn die Ferkel schlicht nicht an. Rund 1 bis 2 bar sind richtig, damit genug Wasser nachkommt und dem Ferkel nichts ins Gesicht spritzt. Trog und Becken versorgt das APEX Schwimmerventil XtraFlo, das unter Wasser montiert wird, dadurch leise arbeitet und vor Verschmutzung geschützt bleibt. Kontrollier Durchfluss und Dichtheit bei jeder Buchtenreinigung und spül die Leitungen zwischen den Durchgängen.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann braucht das Ferkel eine eigene Tränke?
Praktisch ab dem ersten Lebenstag, spätestens mit dem Anfüttern. Die Sauentränke hängt für ein Saugferkel zu hoch, deshalb gehört eine eigene Wasserstelle auf Ferkelhöhe in jede Abferkelbucht.
Auf welcher Höhe sitzt der Nippel?
Auf Schulterhöhe der kleinsten Tiere, in der Praxis also rund 15 bis 20 Zentimeter über dem Boden. Eine leichte Neigung nach unten erspart dem Ferkel das Überstrecken des Kopfes.
Was bringt der Kugelnippel?
Über die Kugel kommt das Wasser gezielter, es tropft weniger nach und die Bucht bleibt trockener. Gerade dort, wo verschüttetes Wasser die Einstreu durchfeuchten würde, macht sich das bezahlt.
Wasser auf Höhe der Saugferkel
Einen halbzölligen Anschluss hat der Beißnippel aus Edelstahl für Ferkel und Sauen, der Wasser freigibt, sobald das Tier den Druckkegel bewegt. An dieser Stelle führt kaum ein Weg an Edelstahl vorbei: Er rostet nicht und gibt auch bei einer zerrenden Gruppe nicht nach. Auf eine Kugel setzt dagegen der Kugelbeißnippel AquaGlobe mit Messinggewinde, der weniger nachtropft und die Bucht trockener hält. Fürs freie Saufen ist das Tränkebecken aus Edelstahl für Schweine, Ferkel und Sauen gedacht, in dem immer etwas Wasser sichtbar steht. Trog und Becken versorgt das APEX Schwimmerventil XtraFlo, das unter Wasser montiert wird und dadurch leise und geschützt arbeitet. Kontrollier Durchfluss und Dichtheit am besten bei jeder Buchtenreinigung, dann fällt ein verstopfter Nippel früh auf.