Fernglas: Dein ständiger Begleiter im Revier
Kaum ein Ausrüstungsteil ist so oft dabei wie das Fernglas. Am Hochstand, auf der Pirsch, bei der Drückjagd und beim Reviergang mit dem Hund: Ständig suchst du Waldränder ab, sprichst Wild an oder prüfst, was sich am Feld bewegt. In diesem Bereich findest du Gläser von Zeiss, vom kleinen Terra ED Pocket über die Conquest HDX bis zu den Victory Modellen. Dazu passen Taschen und Mono-Adapter.
Leicht oder lichtstark?
Wer viel zu Fuß unterwegs ist, schätzt ein leichtes, kompaktes Glas. Das Terra ED Pocket mit 8x25 oder 10x25 und das faltbare Victory Pocket verschwinden in der Jackentasche, ein 8x32 bietet mehr Licht bei kaum mehr Gewicht. Für den Ansitz in der Dämmerung sind 42 oder 56 mm Objektiv die bessere Wahl. Das Victory HT lässt besonders viel Licht durch, und das Victory RF misst gleichzeitig die Entfernung zum Wild.
Gut verstaut und vielseitig
Im Rucksack zwischen Messer, Thermoskanne und Jause braucht dein Glas Schutz. Cordura-Taschen und ein wasserdichtes Hardcase sind genau auf die jeweiligen Modelle zugeschnitten. Mit einem Mono-Adapter machst du aus einer Fernglashälfte eine Art kleines Spektiv mit stärkerer Vergrößerung, praktisch für einen genauen Blick auf das Gehörn. So deckt ein Glas viele Situationen ab.
Häufig gestellte Fragen
Welches Fernglas eignet sich für die Gamsjagd im Gebirge?
Im Gebirge zählen geringes Gewicht und eine höhere Vergrößerung, weil die Entfernungen groß sind. Ein 10x42 oder 10x32 ist dort ein guter Kompromiss, für ganz weite Strecken ergänzt ein Spektiv.
Wie oft muss ich ein Fernglas warten lassen?
Bei guter Pflege praktisch nie. Halte die Linsen sauber, lager das Glas trocken und lass es nur bei sichtbaren Schäden oder einem doppelten Bild beim Fachhändler prüfen.
Kann ich mit einem Taschenfernglas auch in der Dämmerung jagen?
Für den Tag ist es ideal, in der späten Dämmerung kommt es aber an seine Grenzen. Für den Abendansitz ist ein Glas mit größerem Objektiv deutlich besser geeignet.
Welches Glas zu deiner Jagd passt
Am besten überlegst du dir zuerst, wo du die meiste Zeit verbringst. Bist du viel auf der Pirsch oder im Gebirge unterwegs, schätzt du ein leichtes Glas, das nicht am Nacken zieht. Für den Abend am Hochstand, wenn das Wild erst im letzten Licht austritt, lohnt sich ein lichtstarkes Modell mit großem Objektiv. Bei Zeiss findest du für beides etwas: Die Terra ED Serie ist ein guter Einstieg, die Conquest HDX ein robuster Begleiter für alle Fälle, die Victory Gläser zeigen auch in der Dämmerung noch feinste Details, auf Wunsch mit eingebautem Entfernungsmesser. Taschengläser im Pocket-Format sind beim Spaziergang oder Reviergang mit dem Hund dabei. Eine passende Tasche schützt dein Glas im Rucksack vor Stößen und Nässe. Und als Brillenträger drehst du die Augenmuscheln einfach hinein.