Fessel- & Markierungsbänder: Kennzeichnung mit Ausdauer
Ein Farbstrich reicht für ein paar Tage. Willst du ein Tier über Wochen im Blick behalten, übernimmt ein Band die Aufgabe. Es trägt Ziffern, Farbcodes oder einen Sensor und bleibt dabei am Tier. Ob Halsnummernblock im Fressgitter, Beinbandnummer beim Durchtrieb oder Riemen für das Pedometer, du erkennst jedes Rind ohne neuerliches Fixieren. Das spart Handgriffe und schont die Nerven.
Hals, Bein oder Fessel
Am Hals sind Halsmarkierungsbänder mit Klemmverschluss und Halsnummernblöcke im 25er Satz verbreitet. Die großen Ziffern liest du beim Füttern im Vorbeigehen ab. Am Bein sitzen Beinbänder mit Klett im Zehnersatz sowie einstellige Beinbandnummern, gut geeignet für Farbgruppen und kurzfristige Einteilungen. Das Fesselband aus Kunststoff lässt sich stufenlos verstellen und passt von der Kalbin bis zur ausgewachsenen Kuh. Befestigungsriemen mit 40 Zentimetern halten Pedometer und ähnliche Sensoren dort, wo sie messen sollen.
Sitz prüfen und Nummern führen
Über die Haltbarkeit entscheidet die Weite. Das Band soll nicht rutschen, und zwei Finger müssen darunter Platz haben. Prüf den Sitz gleich nach dem Anlegen und danach in ruhigen Abständen, bei Jungtieren häufiger, weil sie über die Saison zulegen. Schnitt- und Klemmstellen gehören sauber verarbeitet, damit nichts scheuert. Kunststoff und Kunstfaser wäschst du ab und setzt sie erneut ein. Halte im Stallbuch fest, welche Nummer zu welchem Tier gehört, dann bleibt die Zuordnung auch nach einem Verlust eindeutig.
Häufig gestellte Fragen
Welche Länge brauche ich für eine Kalbin?
Stufenlos verstellbare Fesselbänder decken einen weiten Bereich ab und wachsen mit. Miss im Zweifel direkt am Tier nach und plane etwas Spielraum ein.
Wie befestige ich ein Pedometer richtig?
Mit einem Befestigungsriemen von rund 40 Zentimetern am Bein. Er muss stramm genug sitzen, damit der Sensor beim Gehen nicht pendelt.
Wie oft kontrolliere ich die Bänder?
Bei ausgewachsenen Tieren genügt ein Blick bei jedem Durchgang. Wachsende Tiere schaust du dir öfter an und stellst die Weite rechtzeitig nach.
Bänder für Hals, Bein und Fessel
Wenn eine Kennzeichnung mehrere Wochen halten soll, ist das Band die stabilere Wahl. Halsnummernblöcke im 25er Satz und Halsmarkierungsbänder mit Klemmverschluss zeigen die Ziffer groß und gut lesbar, sobald das Tier im Fressgitter steht. Am Bein arbeitest du mit Beinbändern mit Klett und einstelligen Beinbandnummern, praktisch beim Trennen von Gruppen für Klauenpflege, Behandlung oder Selektion. Ein stufenlos verstellbares Fesselband aus Kunststoff passt von der Kalbin bis zur Altkuh, und Befestigungsriemen mit 40 Zentimetern halten Pedometer und Sensoren genau dort, wo sie messen. Kontrollier den Sitz nach dem Anlegen und in ruhigen Abständen, damit nichts scheuert oder verrutscht. So bleibt jedes Tier eindeutig zugeordnet und du findest es im Stall auf Anhieb.