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Fieberthermometer: Wenn eine Kuh beim Füttern nicht aufstehen mag

Beim Füttern bleibt eine Kuh liegen und schaut matt. Bevor du rätselst, schafft ein kurzer Blick aufs Thermometer Klarheit.

Fieberthermometer: Zehn Sekunden für eine klare Antwort

Ein Tier frisst nicht richtig, hat glanzlose Augen oder steht abseits der Herde. Ob Fieber dahintersteckt, weißt du erst, wenn du misst. Das Thermometer gibt dir in Sekunden eine Zahl, mit der du entscheiden kannst, ob du die Tierärztin rufst. Schreibst du die Werte auf, siehst du außerdem, ob eine Behandlung anschlägt.

Digitale Geräte für die rektale Messung

Bei Rind, Schwein, Schaf und Ziege misst du im Mastdarm, weil dieser Wert am verlässlichsten ist. Für die schnelle Kontrolle gibt es ein wasserdichtes Modell, das nach rund zehn Sekunden fertig ist. Bei unruhigen Tieren ist die Ausführung mit biegsamer Sonde angenehmer. Das topTemp digital ist ein solides Gerät für jeden Tag, das BigScreen hat ein großes Display, das du auch bei schlechtem Licht gut abliest. Bei Kühen und Zuchtsauen nimmst du das Großtier-Modell mit 14 cm langer Sonde.

Berührungslos messen und Werte einordnen

Das Infrarot-Thermometer mit drei Modi misst ohne Kontakt die Temperatur an der Oberfläche. Damit prüfst du die Tränkemilch, die Liegefläche oder die Temperatur im Stall. Für ein krankes Tier bleibt die Messung im Mastdarm der Maßstab. Zur Orientierung: Rinder liegen meist bei 38,0 bis 39,0 Grad, Kälber etwas höher, Schafe und Ziegen bei 38,5 bis 39,5 Grad, Schweine bei 38,0 bis 39,5 Grad. Jungtiere haben generell höhere Werte. Wichtig ist, wie stark ein Tier von seinem normalen Wert abweicht und wie es insgesamt wirkt.

Häufig gestellte Fragen

Warum zeigt das Thermometer bei jeder Messung etwas anderes?
Kleine Unterschiede sind normal. Größere Sprünge entstehen, wenn die Spitze im Kot steckt statt an der Schleimhaut anzuliegen oder zu früh herausgezogen wird. Miss im Zweifel ein zweites Mal und achte auf guten Kontakt.

Kann ich ein Thermometer für Menschen verwenden?
Zur Not geht das, im Stall sind Tiergeräte aber robuster, oft wasserdicht und haben eine längere Sonde. Ein Thermometer, das du beim Tier benutzt hast, verwendest du danach nicht mehr für Menschen.

Zu welcher Tageszeit messe ich am besten?
Am aussagekräftigsten ist die Messung in Ruhe, also nicht direkt nach dem Treiben oder in der Mittagshitze. Miss bei Verdacht morgens und abends zur ähnlichen Zeit, dann kannst du die Werte gut vergleichen.

Messen gehört zum täglichen Rundgang

Bei Rind, Schwein, Schaf und Ziege misst du im Mastdarm, weil dieser Wert am genauesten ist. Für die schnelle Kontrolle gibt es ein wasserdichtes Thermometer, das nach rund zehn Sekunden fertig ist, für zappelige Tiere eines mit biegsamer Sonde. Das topTemp digital begleitet dich auf der täglichen Runde, das BigScreen zeigt die Zahl so groß, dass du sie auch im Halbdunkel liest. Für Kühe und Zuchtsauen ist das Großtier-Modell mit 14 cm Sonde gedacht. Ohne Berührung arbeitet das Infrarot-Thermometer mit drei Modi, praktisch für Tränkemilch, Liegeflächen oder die Luft im Stall. Wisch und desinfiziere die Spitze nach jedem Tier, damit du nichts weiterträgst. Wenn du die Werte notierst, erkennst du schnell, ob es aufwärts geht. So bist du auch nachts rasch bereit.