Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Führstrick: vom Weg zur Koppel bis zum Anbinden vor dem Ausritt

Ein Strick, der bei Nieselregen nicht durch die Finger rutscht, macht den Weg zur Koppel entspannt. Mit Panikhaken, Kette oder als Westernrope gibt es ihn hier.

Führstrick: Verbindung zwischen Hand und Halfter

Mehrmals täglich hast du den Führstrick in der Hand, also soll er griffig sein und einen Haken haben, auf den du dich verlässt. In dieser Kategorie liegen Waldhausen Anbindestricke wie Shine, Plus, Gloomy und Modern Rosé mit Karabiner oder Panikhaken, der Kerbl Bull-Snap mit 230 cm, der Westernführstrick RANGER, das BUSSE Westernrope STANDARD und Covalliero Stricke wie Doria, Classy und Baumwolle mit Kette.

Führen ohne Risiko

Leg den Strick in lockeren Schlaufen in die Hand, niemals um Finger oder Handgelenk. Erschrickt dein Pferd, kannst du so loslassen, statt mitgerissen zu werden. Handschuhe verhindern Verbrennungen, wenn der Strick doch einmal durchrutscht. Geh auf Schulterhöhe neben deinem Pferd und halte eine Armlänge Abstand. Stricke mit Kette sind nur etwas für ruhige, erfahrene Hände.

Richtig anbinden

Zum Anbinden nimmst du einen Strick mit Panikhaken, der sich auch unter Zug mit einem Griff öffnet. Gebunden wird an einem festen Balken oder Ring etwa auf Augenhöhe, mit einem Sicherheitsknoten, der durch Zug am losen Ende aufgeht. Die Stricklänge wählst du so, dass dein Pferd den Kopf bewegen kann, ohne ein Bein darüber zu bekommen. Westernstricke und Bodenarbeitsseile sind länger und schwerer und für die Arbeit an der Hand gedacht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Bull-Snap?
Ein Bull-Snap ist ein besonders stabiler Federkarabiner. Er lässt sich auch mit Handschuhen gut bedienen und sitzt fest am Halfterring. Zum Anbinden ist trotzdem ein Panikhaken die sicherere Wahl.

Wie lang sollte ein Führstrick sein?
Für den Alltag sind etwa zwei bis drei Meter üblich, der Kerbl Bull-Snap hat zum Beispiel 230 cm. Damit hast du genug Abstand und stolperst nicht über das Ende. Für Bodenarbeit nimmst du ein deutlich längeres Seil.

Warum sollte ich nicht am Zaun anbinden?
Zaunlatten, Türen oder lose Stangen können brechen, wenn dein Pferd zurückzieht. Hängt dann ein Holzstück am Strick, gerät es leicht in Panik. Binde deshalb nur an einem stabilen Balken oder Anbindering an.

Stricke für den Alltag und die Arbeit an der Hand

Ein Strick, der gut in der Hand liegt, macht jeden Weg zwischen Box, Putzplatz und Koppel angenehmer. Für das Anbinden nimmst du einen Strick mit Panikhaken, etwa den Waldhausen Anbindestrick Plus oder Shine, denn der lässt sich auch unter Zug sofort öffnen. Für das Führen genügt oft ein stabiler Karabiner wie beim Kerbl Bull-Snap mit 230 cm. Wer viel an der Hand arbeitet, findet das BUSSE Westernrope STANDARD und den Kerbl Westernführstrick RANGER. Farbige Stricke wie Regenbogen oder Modern Rosé passen zum Lieblingshalfter, Covalliero liefert Modelle wie Doria, Classy und einen Baumwollstrick mit Kette für erfahrene Hände. Trag beim Führen Handschuhe und leg den Strick in Schlaufen in die Hand. Haken und Spleiß kontrollierst du regelmäßig, damit nichts überraschend nachgibt.