Generatoren: eigene Energie für jeden Arbeitsplatz
Sobald der Strom weg ist, steht am Hof vieles still – vom Melkstand über die Lüftung bis zur Tränkepumpe. Mit einem eigenen Generator bleibst du handlungsfähig. Wir führen Zapfwellengeneratoren von Elmag für den Traktor, robuste Benzin- und Dieselaggregate für den mobilen Einsatz und kompakte Inverter von Elmag und Güde für alles, was empfindliche Technik am Kabel hängen hat.
Die Zapfwelle als Kraftwerk am Hof
Steht ein Traktor in der Halle, hast du das teuerste Bauteil schon. Ein Generator der Reihe SEZN wird einfach angebaut und über die Zapfwelle angetrieben, ein eigener Motor entfällt komplett. Weniger Technik heißt weniger Service, kein Vergaser, der über den Sommer verharzt, und volle Leistung, solange Diesel im Tank ist. Die Größen von 20 bis 50 kVA sind so gewählt, dass du mehrere Verbraucher gleichzeitig fahren kannst. Die automatische Spannungsregelung (AVR) hält die Spannung sauber, damit Stallsteuerung und Frequenzumrichter das Ganze unbeschadet überstehen.
Unabhängig arbeiten auf Weide und Baustelle
Für Arbeiten fernab der Steckdose nimmst du ein Aggregat mit eigenem Antrieb mit. Die Benzin- und Dieselgeneratoren versorgen Bohrmaschine, Schweißgerät oder Baustrahler auch dann, wenn kein Anschluss in der Nähe ist. Die Kennung WDE steht für Diesel mit Elektrostart – praktisch, wenn du im Winter nicht am Seilzug ziehen willst. Wer Laptop, Handy oder Akkuladegeräte betreibt, nimmt lieber einen Inverter: Er wiegt wenig, brummt kaum und liefert eine Stromqualität, die auch Ladeelektronik verträgt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Leistung brauche ich?
Zähle zusammen, was gleichzeitig laufen soll, und rechne bei Motoren und Pumpen einen Zuschlag für den Anlaufstrom dazu. Lieber etwas Reserve einplanen, als das Gerät dauerhaft am Limit fahren.
Kann ich damit die Melkanlage betreiben?
Ja, sofern die Leistung passt und der Anschluss fachgerecht erfolgt. Für Anlagen mit Steuerung ist ein Modell mit AVR Pflicht, weil die Elektronik eine stabile Spannung braucht.
Worin unterscheidet sich ein Inverter?
Er erzeugt den Strom elektronisch nach und liefert dadurch eine sehr gleichmäßige Spannung. Dazu ist er leiser und leichter, hat aber weniger Leistung als ein großes Aggregat.
So findest du das richtige Gerät
Die Auswahl fällt leichter, wenn du zuerst den Einsatzort klärst. Für den Notfall daheim, wenn Stalltechnik und Pumpen über Stunden versorgt werden müssen, ist der Zapfwellengenerator unschlagbar praktisch: Er hat keinen eigenen Motor, braucht kaum Pflege und hängt in wenigen Minuten am Traktor. Bist du viel unterwegs, etwa beim Zaunbau, im Wald oder bei Reparaturen abseits der Hofstelle, ist ein Benzin- oder Dieselaggregat die richtige Wahl; Modelle mit Elektrostart nehmen dir im Winter Arbeit ab. Für Notebook, Handy und Ladegeräte greifst du zum Inverter, der sauberen und leisen Strom liefert. Wichtig bleibt in jedem Fall die Reserve: Anlaufströme von Motoren und Pumpen liegen deutlich über dem Dauerbedarf. Plane sie von vornherein mit ein, dann bleibt das Aggregat auch beim Zuschalten der Tränkepumpe gelassen.