Heizung Tränke: Frostschutz, wo er wirkt
Steht im Winter eine Tränke trocken, liegt das fast nie am Becken, sondern an der zugefrorenen Zuleitung. Für genau diesen Fall gibt es diese Kategorie: Frostschutzkabel mit Thermostat, Rohrbegleitheizungen, Transformatoren, Heizplatten und Ersatzheizungen. Alle Bauteile lassen sich an bestehenden Tränken nachrüsten, sodass du im Herbst vorsorgen kannst, statt im Jänner mit dem Heissluftgebläse am Rohr zu stehen. Der Aufwand ist überschaubar, der Nutzen zeigt sich in der ersten wirklich kalten Woche.
Kabel für das Rohr
Frostschutzkabel gibt es von einem bis knapp fünfzig Metern. Sie werden längs am Rohr verlegt, mit Abstandhaltern fixiert und mit Alu-Klebeband abgedeckt, das die Wärme zum Rohr zurückwirft. Der integrierte Thermostat springt erst knapp über null Grad an, daher bleibt der Verbrauch gering. Für kurze Stichleitungen zur Tränke passen zusätzlich 24-Volt-Heizleitungen mit 15 oder 30 Watt.
Transformatoren und Heizelemente
Beheizte Tränkebecken laufen meist mit Schutzkleinspannung. Den passenden Transformator gibt es mit 100, 200, 300 und 400 VA, je nach Anzahl der angeschlossenen Becken. Für Geflügel- und Kleintiertränken eignen sich flache Heizplatten mit 15 oder 22 Watt zum Unterlegen. Ältere Kipptränken bringst du mit einer Ersatzheizung wieder in Gang, anstatt die ganze Tränke zu tauschen. Prüfe dabei Spannung und Wattzahl des Originalteils, sonst passt die Heizung zwar mechanisch, aber nicht elektrisch.
Häufig gestellte Fragen
Welche Kabellänge brauche ich?
Miss die Rohrstrecke, die nicht frostfrei verlegt ist, und rechne rund einen Meter Zugabe für Bögen und Anschlüsse ein.
Wie wähle ich den Transformator?
Zähle die Wattzahlen aller angeschlossenen Heizelemente zusammen und nimm die nächstgrössere Ausführung, damit der Trafo nicht dauernd an der Grenze arbeitet.
Darf ich selbst montieren?
Kabel verlegen und Abstandhalter setzen kannst du selbst. Den Anschluss ans 230-Volt-Netz sollte eine Elektrofachkraft übernehmen.
Vorsorgen, bevor der Frost kommt
Wenn im Winter eine Tränke trocken bleibt, ist selten das Becken schuld. Meist ist die Zuleitung zugefroren, vor allem auf den letzten Metern entlang der Aussenwand. Hier findest du alles, was dagegen hilft: Frostschutzkabel mit Thermostat von einem bis knapp fünfzig Metern, die längs am Rohr verlegt, mit Abstandhaltern fixiert und mit Alu-Klebeband abgedeckt werden, dazu 24-Volt-Heizleitungen für kurze Stichleitungen und einen Frostschutzthermostat für grössere Anlagen. Für beheizte Becken stehen Transformatoren mit 100 bis 400 VA bereit, für Geflügel- und Kleintiertränken flache Heizplatten mit 15 oder 22 Watt, und für ältere Kipptränken passende Ersatzheizungen. Sämtliche Teile lassen sich nachrüsten, am besten im Herbst und nicht erst bei zweistelligen Minusgraden.