Heugabel: Dung-, Streu- und Silogabeln fürs tägliche Werk
Eine Gabel ist rasch gekauft und ärgert dich dann jahrelang, wenn sie zur Arbeit nicht passt. Zinkenzahl, Zinkenlänge und Abstand bestimmen, ob das Material hält oder durchfällt, der Stielübergang bestimmt, wie lange das Gerät zusammenbleibt. Hier stehen handgeschmiedete Dung-, Streu- und Silogabeln sowie Dunghaken, also das, was im Stall täglich in die Hand genommen wird.
Woran du eine haltbare Gabel erkennst
Handgeschmiedet heißt, dass der Stahl beim Formen verdichtet wird, solche Zinken biegen seltener auf. Die zweite wichtige Stelle ist der Übergang zum Stiel. Eine saubere Dille umschließt den Stiel über mehrere Zentimeter und nimmt das Hebeln auf, gesteckte Billigware arbeitet sich dort mit der Zeit locker. Stiele aus Esche federn und brechen nicht beim ersten Ansetzen. Wer viel über Kopf arbeitet, greift stattdessen zum Aluminium-Teleskopstiel und stellt die Arbeitshöhe ein.
Welche Gabel für welches Material
Die Dunggabel mit vier oder fünf Zinken ist das Standardgerät zum Ausmisten. Vier Zinken mit rund 31 Zentimetern Länge greifen Stroh und Mist, ohne dass gleich alles durchfällt. Die Silogabel mit sechs Zinken ist breiter und enger besetzt, damit kurzes, schweres Material nicht zwischen den Zinken verloren geht. Streugabeln haben nur drei Zinken und sind deutlich leichter, sie sind zum Verteilen gedacht und nicht zum Aufladen. Der Dunghaken mit drei oder vier abgewinkelten Zinken zieht das Material zu dir her, statt es zu heben, das schont beim Ausräumen den Rücken.
Häufig gestellte Fragen
Wo liegt der Unterschied zwischen Heugabel und Mistgabel?
Die Heugabel hat wenige lange, dünne Zinken für loses Heu. Die Mist- oder Dunggabel hat kürzere, kräftigere Zinken, die Stroh und Mist halten, ohne sich zu verbiegen.
Womit miste ich im Rinderstall aus?
Mit einer Dunggabel mit vier bis fünf Zinken und Dille. Bei kurzer Silage zahlt sich die Silogabel mit engerem Zinkenabstand aus.
Wann brauche ich einen Teleskopstiel?
Wenn du viel über Kopf arbeitest oder mehrere Personen mit verschiedener Körpergröße dasselbe Gerät verwenden.
Gabeln für Dung, Streu und Silage
Welche Gabel du brauchst, sagt dir das Material im Stall. Hier liegen handgeschmiedete Dunggabeln, Streugabeln, eine Silogabel und Dunghaken für die tägliche Arbeit. Zum Ausmisten nimmst du die Dunggabel mit vier oder fünf Zinken um die 31 Zentimeter, die Stroh und Mist hält, ohne dass alles durchfällt. Bei kurzer, schwerer Silage ist die Silogabel mit sechs enger stehenden Zinken die bessere Wahl. Streugabeln haben nur drei Zinken, wiegen deutlich weniger und sind zum Verteilen gedacht, nicht zum Aufladen. Der Dunghaken mit abgewinkelten Zinken zieht das Material zu dir her, statt es zu heben, was beim Ausräumen enger Buchten den Rücken schont. Schau bei allen auf die Dille am Stielübergang, dort bricht jede Gabel zuerst. Eschenstiele federn, Teleskopstiele stellst du auf die Arbeitshöhe ein.