Einzelfuttermittel für Hühner: Mehr als nur Legefutter
Legehennen brauchen ein ausgewogenes Hauptfutter, doch erst die Extras machen den Hühneralltag spannend. Mit Einzelfuttermitteln für Hühner stellst du dein Körnerfutter selbst zusammen oder gibst gezielt etwas dazu: Getreide zum Scharren, Grit für Magen und Eierschale und Mehlwürmer als Eiweißschub. So weißt du genau, was deine Hennen bekommen, und kannst je nach Jahreszeit anpassen.
Steinchen, Kalk und Leckerbissen
Weil Hühner keine Zähne haben, mahlen kleine Steine im Muskelmagen das Futter. Darum gehört Grit in eine eigene Schale zur freien Aufnahme. Der Mineral Grit Mix von IdaPlus, der Muschelgrit von Leimüller und der Kalk-Muschelgrit-Mix für Legehennen liefern dazu Kalk für stabile Schalen. Getrocknete Mehlwürmer von Kerbl und Leimüller sind das Lieblingsleckerli vieler Hennen und in der Mauser willkommenes Eiweiß. Sonnenblumenkerne geschält, schwarz oder gestreift sowie Bierhefe sorgen für Abwechslung.
Getreide fürs Scharrfutter und die eigene Mischung
Weizen, Gerste, Hafer, Schwarzhafer und Mais gibt es ganz, gereinigt, geschrotet, gequetscht oder gepoppt, dazu Gerstenflocken. Ganze Körner streust du als Scharrfutter in die Streu oder in den Auslauf, dann sind deine Hühner eine Weile beschäftigt. Geschrotetes Getreide mischst du unters Weichfutter. In der kalten Jahreszeit liefert Mais zusätzliche Energie. Wer biologisch füttert, findet Bio-Getreide und Bio-Maisschrot.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft darf ich meinen Hühnern Mehlwürmer geben?
Als Leckerli eignen sie sich gut, die Hauptration ersetzen sie aber nicht. Eine kleine Handvoll ab und zu macht die Hennen zutraulich, in der Mauser darf es etwas mehr sein. Gibst du zu viel, fressen sie weniger vom ausgewogenen Legefutter.
Sollen Hühner im Sommer weniger Mais bekommen?
Mais liefert viel Energie, die Hennen in kalten Nächten gut gebrauchen können. Im Sommer ist er nicht schädlich, in großen Mengen setzen Hühner aber leicht Fett an. Füttere ihn dann sparsamer und lieber mehr Weizen oder Gerste.
Muschelgrit oder Mineralgrit: Was brauchen meine Hennen?
Am besten beides. Mineralgrit aus kleinen Steinchen hilft beim Zerkleinern im Muskelmagen, Muschelgrit liefert vor allem Kalk für die Eierschale. Stell beides in getrennten Schalen bereit, dann nimmt sich jede Henne, was sie braucht.
Extras für Legehennen und Hobbyhühner
Ein Hühnerstall ohne Körner ist für viele Halter kaum vorstellbar. Wer am Nachmittag eine Handvoll Weizen oder Gerste in die Streu wirft, sieht sofort, wie die Hennen loslegen. Das Scharren hält sie in Bewegung und vertreibt Langeweile. Gerade im Winter, wenn der Auslauf matschig oder verschneit ist, ist das eine willkommene Beschäftigung. Hier findest du Futtergetreide in vielen Formen, von ganz bis gepoppt, auch aus biologischem Anbau. Damit die Körner im Magen gut zerkleinert werden, gehört Grit dazu, ob von IdaPlus, von Leimüller oder als Kalk-Muschelgrit-Mix für Legehennen. Für stabile Eierschalen ist der Kalk darin besonders wichtig. Getrocknete Mehlwürmer machen selbst scheue Hennen zutraulich und bringen in der Mauser Eiweiß. Sonnenblumenkerne und Bierhefe runden die Auswahl ab, damit es im Hühnerstall nie eintönig wird.