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Insektenbekämpfung: Von der Gelse bis zur Motte gut gerüstet

Von der Gelse im Schlafzimmer bis zur Ameisenstraße in der Speis: Jede Jahreszeit bringt ihre eigenen Krabbler. Hier wartet für jeden die richtige Antwort.

Insektenbekämpfung: Die richtige Antwort für jede Jahreszeit

Im Frühjahr marschieren Ameisen über die Küchenplatte, im Juli surren Gelsen ums Bett, im August belagern Wespen die Jause auf der Terrasse, und im Herbst finden Motten den Weg in Kleiderkasten und Speis. Eine durchdachte Insektenbekämpfung beginnt mit der Frage, welches Tier dich stört und wo. Darauf abgestimmt gibt es hier Sprays, Pulver, Schaum und Vernebler für Haus, Garten und Stall sowie Schutz für Pferd und Reiter.

Richtig anwenden, Nützlinge schonen

Biozide entfalten ihre Wirkung nur bei richtiger Anwendung. Nimm dir die Gebrauchsanweisung vorab zur Hand, lüfte nach der Behandlung gründlich und lass Kinder und Haustiere erst wieder hinein, wenn alles getrocknet ist. Vieles erledigt sich schon durch Vorsorge: Vorräte luftdicht verpacken, Ritzen verfugen, Regentonnen abdecken und Brösel nicht liegen lassen. Hornissen und Wildbienen sind wertvolle Helfer im Garten und geschützt, ihre Nester bleiben unangetastet.

Fernhalten oder beseitigen: zwei Wirkprinzipien

Bevor du kaufst, lohnt ein Blick auf das Wirkprinzip. Ein Repellent trägst du auf Fell oder Haut auf. Es tötet nichts, sondern sorgt dafür, dass Gelsen, Bremsen und Fliegen das Interesse an dir oder deinem Pferd verlieren. Ein Insektizid dagegen beseitigt Krabbler in Wohnräumen, Fugen und Ställen. Solche Mittel kommen nie auf Futter, Tränken oder Tiere, ausgenommen Produkte, die ausdrücklich dafür vorgesehen sind.

Häufig gestellte Fragen

Welche Insekten im Haus sind wirklich ein Problem?
Die meisten Krabbler sind nur lästig. Vorratsschädlinge wie Motten und Käfer verderben aber Lebensmittel, Schaben und Flöhe sind ein Hygieneproblem. Bei diesen Gästen lohnt es sich, rasch und gründlich zu handeln.

Was tun, wenn das Spray scheinbar nicht mehr wirkt?
Oft bleibt die Quelle unbehandelt, und es kommt laufend Nachschub. Such das Nest oder die befallenen Vorräte und setz dort gezielt an. Bei hartnäckigem Befall ist ein Schädlingsbekämpfer die richtige Adresse.

Sind Insektizide für Katzen und Hunde gefährlich?
Viele Insektizide sind für Haustiere, besonders für Katzen, problematisch. Halte die Tiere während der Anwendung fern, lüfte gut und lass sie erst zurück, wenn alles trocken ist. Mittel für Räume gehören nie aufs Fell.

Krabbler, Stecher und Falter gezielt angehen

Für Keller, Wohnung und Stall eignet sich ein rasch wirkendes Insektenspray, während ein Wespenspray mit weitem Strahl auch Nester unter dem Dachvorsprung erreicht. Beim Ausreiten und auf der Koppel hält Mückenspray Pferd und Reiter stichfrei. Laufen Ameisen durch die Küche, hilft dir die Ameisenbekämpfung weiter, und wenn im Kasten Löcher in der Wolle auftauchen, ist die Mottenbekämpfung die richtige Adresse. Mittel gegen die Gelsen am Abend findest du gesammelt beim Gelsenspray.