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Intelligenzspielzeug: Damit deine Katze ihren Kopf anstrengen darf

Wer sein Leckerli erst erschnüffeln oder herausfischen muss, hat Beschäftigung. Intelligenzspielzeug bringt Abwechslung in den Alltag deiner Wohnungskatze.

Intelligenzspielzeug: Knobeln, schnüffeln, angeln

Katzen sind neugierig und clever. Draußen verbringen sie einen guten Teil des Tages mit Suchen, Beobachten und Überlisten. Drinnen wartet das Futter einfach im Napf, und der Kopf hat Pause. Mit Denkspielzeug für Katzen änderst du das. Deine Katze muss rollen, fischen oder mit der Nase suchen, bevor sie ihre Belohnung bekommt. Das lastet aus, macht zufrieden und hilft gegen Langeweile bei Katzen ohne Freigang.

Leckerlis, die man sich verdient

Der Snackball von Kerbl, erhältlich in 5 und 7,5 cm, verliert beim Rollen nach und nach kleine Bröckerl Trockenfutter. Auf dem Turnley Fummelbrett versteckst du Snacks in Mulden und Röhrchen, deine Katze fischt sie mit der Pfote heraus. Im Schnüffelteppich Sonnenblume rutschen die Leckerlis zwischen Stoffblätter, da ist die Nase gefragt. Die Schleckmatte hält deine Katze mit Paste oder Nassfutter eine Weile beschäftigt, praktisch beim Bürsten oder Krallenkürzen.

Training, Laser und Kratzspaß

Mit dem Clicker markierst du genau den Moment, in dem deine Katze etwas richtig macht. So lernt sie Schritt für Schritt kleine Übungen, und ihr wachst als Team zusammen. Das Jokey Kratzbrett mit Ball bietet Krallenpflege und Spiel in einem. Der FroliCat Multi-Laser 360° von PetSafe lässt Lichtpunkte über Boden und Wände tanzen. Gib deiner Katze zum Schluss etwas zum Fangen, etwa eine Spielmaus oder ein Leckerli.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Intelligenzspielzeug?
Schon Kitten haben Spaß an einfachen Aufgaben wie einem Snackball. Achte darauf, dass keine Kleinteile abgehen, die verschluckt werden können. Ältere Katzen profitieren ebenfalls, denn geistige Beschäftigung hält auch Senioren fit.

Kann ich das ganze Trockenfutter über Spielzeug füttern?
Ein Teil der Tagesration lässt sich gut über Snackball oder Fummelbrett anbieten. Anfangs solltest du aber beobachten, ob deine Katze wirklich genug herausbekommt. Rechne Leckerlis immer in die Tagesmenge ein, damit sie nicht zunimmt.

Wie fange ich mit Clickertraining an?
Zuerst verknüpfst du das Klicken mit einem Leckerli: klicken, sofort belohnen, einige Male hintereinander. Danach klickst du, sobald deine Katze etwas Gewünschtes tut, zum Beispiel eine Pfote hebt. Kurze Einheiten von wenigen Minuten reichen völlig.

Denksport für Wohnungskatzen

Eine Freigängerkatze hat draußen viel zu tun. Sie horcht, pirscht, sucht und entscheidet. In der Wohnung kommt diese Arbeit für den Kopf oft zu kurz. Intelligenzspielzeug bringt sie zurück und macht den Tag spannender. Der Snackball gibt Trockenfutter erst frei, wenn deine Katze ihn anstupst und rollt. Auf dem Fummelbrett fischt sie Leckerlis mit der Pfote aus kleinen Mulden. Im Schnüffelteppich ist ihre Nase gefragt, auf der Schleckmatte kommt sie zur Ruhe. Mit dem Clicker übt ihr gemeinsam kleine Tricks, und der Laser sorgt für Bewegung quer durchs Zimmer. Fang mit einfachen Aufgaben an, damit sich bald ein Erfolg einstellt, und steigere dann langsam. So wird ein Teil der Mahlzeit zum Spiel, und deine Katze ist am Abend zufrieden und ausgeglichen.