Kanarienfutter: kleine Saaten für den Sänger
Kanarienvögel haben einen zarten Schnabel und mögen vor allem kleine, feine Saaten. Bei uns gibt es Kanarienfutter von Leimüller als Classic und als Spezialmischung, und die Spezialmischung bekommst du auch ganz ohne Rübsen, falls dein Vogel diese Saat nicht mag. Keimfutter für Brutzeit und Mauser und Kolbenhirse zum Knabbern ergänzen den Speiseplan. So hast du für jede Phase im Vogeljahr die richtige Auswahl parat.
Die Mischungen im Überblick
Das Classic enthält die bewährten Saaten, die Kanarienvögel gern fressen, und eignet sich für jeden Tag. Die Spezialmischung ist feiner zusammengestellt und für Halter gedacht, die ein bisschen mehr bieten möchten. Rübsen gehört traditionell zu Kanarienfutter, deshalb gibt es die Spezialmischung zusätzlich in einer Version ohne Rübsen. Das ist praktisch, wenn dein Vogel diese Saat liegen lässt oder schlecht verträgt. Leere Hülsen bläst du täglich weg, damit der Vogel an frische Körner kommt und du siehst, wie viel wirklich gefressen wurde.
Keimfutter und Kolbenhirse
Keimfutter besteht aus Saaten, die angekeimt werden. In der Brutzeit und in der Mauser ist der Bedarf höher, viele Halter bieten dann zusätzlich zur Körnermischung eine Portion Keimfutter an. Gib es frisch und nimm Reste noch am selben Tag heraus. Eine Kolbenhirse aus Österreich rundet das Angebot ab. Dein Kanarienvogel zupft die Körner selbst von der Rispe, das beschäftigt ihn und bringt Abwechslung in den Käfig. Den Vorrat lagerst du trocken und kühl.
Häufig gestellte Fragen
Singen Kanarienweibchen auch?
Vor allem die Hähne singen ausdauernd. Weibchen zwitschern meist leiser und kürzer, manche singen aber ebenfalls ein wenig.
Braucht mein Kanarienvogel ein Bad?
Ja, die meisten Kanarienvögel baden gern. Ein flaches Badehaus oder eine Schale mit frischem Wasser hilft bei der Gefiederpflege.
Kann ich Kanarienvögel und Wellensittiche zusammen halten?
Besser nicht. Wellensittiche sind lebhafter und können die ruhigeren Kanarienvögel bedrängen. Jede Art fühlt sich mit Artgenossen am wohlsten.
Was im Schälchen des Kanarienvogels landet
Ein Kanarienvogel pickt am liebsten zierliche Sämereien, große Kerne lässt er links liegen. Für die Grundversorgung von Montag bis Sonntag eignet sich das Classic von Leimüller mit bewährten Samen. Wer etwas mehr bieten will, nimmt die Spezialmischung, und weil nicht jeder Sänger Rübsen mag, gibt es sie auch in einer Version ohne diese Ölsaat. Zur Brutzeit und während des Federwechsels braucht der Organismus mehr, dann bietest du angekeimte Samen als Keimfutter an und räumst Übriggebliebenes am Abend weg. Die Kolbenhirse aus Österreich wird an einer Stange befestigt, dort zupft dein Vogel die Hirse Korn für Korn ab und hat eine Weile zu tun. Puste jeden Morgen die Spelzen aus der Schale, damit du siehst, wie viel tatsächlich verzehrt wurde. Die Packungen bewahrst du luftdicht in einer Dose auf, fern von Feuchtigkeit und Wärme.