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Kaninchenfutter: Heu als Basis, Pellets und Kräuter dazu

Heu bildet die Grundlage, Pellets und Kräuter runden ab. Hier stellst du die tägliche Ration für Stall und Gehege zusammen.

Kaninchenfutter: Heu zuerst, Ergänzung in Maßen

Ohne gutes Heu funktioniert keine Ration. Es bringt die Rohfaser, die der Verdauung guttut, und beschäftigt deine Tiere über Stunden. Alles Weitere kommt obendrauf. In dieser Kategorie findest du Heu, Pellets, Müsli, Kräuter und kleine Leckerbissen für den täglichen Speiseplan, vom CHIPSI Sunshine Wiesenheu bis zu den Leimueller Kaninchenfutter Classic Pellets.

Warum Heu an erster Stelle steht

Als Hasenartige haben Kaninchen Zähne, die lebenslang nachwachsen. Gleichmäßig abgenutzt werden sie nur durch langes Kauen. Heu muss daher jederzeit erreichbar sein, am besten in der Raufe, damit es nicht in der Streu landet. Heuland Bergwiesenheu und CHIPSI Sunshine Wiesenheu bilden die Basis, Pellets wie das Agrarzone Kaninchenfutter oder das Leimueller Nagermuesli kommen in kleinen, abgewogenen Portionen dazu.

Abwechslung mit Augenmaß

Kräuter, Johannisbrot oder der Beeztees Fruchtmix sind Leckerbissen und keine Mahlzeit. Sparsam gereicht, lockern sie den Speiseplan auf und helfen beim Zähmen. Nagergras zum Selberziehen bringt frisches Grün auf das Fensterbrett und gibt etwas zum Zupfen. Lagere das Futter kühl und trocken, damit es sein Aroma behält. Führe neue Sorten langsam ein und beobachte, wie sie angenommen werden. Zeigt ein Tier Krankheitsanzeichen, ist die Tierärztin oder der Tierarzt die richtige Anlaufstelle.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Heu braucht ein Kaninchen täglich?
So viel, dass immer welches da ist. Fülle die Raufe jeden Tag auf und nimm Reste heraus, die feucht geworden sind oder in der Streu gelegen haben. Dann bleibt das Heu appetitlich.

Kann man ausschließlich Pellets füttern?
Pellets runden die Ration ab, an die Stelle von Heu treten sie nicht. Die Struktur des Heus ist für Zahnabrieb und Verdauung nötig, deshalb bleibt es die Grundlage.

Wie oft sind Obst und Snacks erlaubt?
In kleinen Mengen und nie als Hauptmahlzeit. Gewöhne neue Sorten behutsam an, reiche sie am besten aus der Hand und achte auf die Reaktion deiner Tiere.

Die tägliche Ration zusammenstellen

Am Anfang jeder Ration steht das Heu. Bergwiesenheu und Wiesenheu bringen die Rohfaser, die deine Tiere brauchen, und halten sie beim Zupfen und Kauen über Stunden beschäftigt. Pellets und Müsli kommen abgewogen dazu und liefern Mineralstoffe, ohne das Heu zu verdrängen. Kräuter, Johannisbrot oder ein Fruchtmix eignen sich als kleine Leckerbissen aus der Hand, und Nagergras zum Selberziehen liefert frisches Grün vom Fensterbrett. Führe neue Sorten behutsam ein, nimm Reste rechtzeitig heraus und lagere alles kühl und trocken. Weil die Zähne deiner Kaninchen lebenslang nachwachsen und viel Kauarbeit brauchen, bleibt Heu die Basis. So ist der Speiseplan übersichtlich und jedes Tier bekommt täglich, was es braucht. Kontrolliere dabei, wie viel tatsächlich gefressen wird.