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Kastration beim Ferkel: Saubere Arbeit in den ersten Lebenstagen

Ein Wurf ist ein paar Tage alt, und der Termin mit dem Tierarzt steht. Ein sauberes Gerät liegt schon bereit, gereinigt und desinfiziert.

Kastration: Gut geplant und hygienisch

Die Kastration männlicher Ferkel ist ein Eingriff, für den es genaue gesetzliche Vorgaben gibt. Dazu gehört vor allem, dass das Ferkel dabei keine unnötigen Schmerzen haben darf. Welche Methode erlaubt ist und wer den Eingriff durchführt, besprichst du am besten vorher mit deinem Tierarzt. Damit der Ablauf klappt, braucht es ein gut zu reinigendes Werkzeug und einen ordentlichen Arbeitsplatz.

Vorher abklären

Bevor du loslegst, kläre mit deinem Tierarzt, welche Schmerzausschaltung nötig ist, ob du den Eingriff selbst durchführen darfst und welche Schulung dafür nötig ist. Die Regeln haben sich in den letzten Jahren mehrfach geändert, deshalb lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Stand. Manche Betriebe gehen andere Wege, zum Beispiel mit der Impfung gegen Ebergeruch oder mit der Mast unkastrierter Eber. Ob das für dich passt, hängt stark davon ab, wohin du deine Schweine verkaufst. Frag deshalb auch bei deinem Schlachthof oder Abnehmer nach.

Das Gerät und die Hygiene

Das Kastrationsgerät von Kerbl ist ganz aus Edelstahl und für Ferkel im Alter von 2 bis 9 Tagen gedacht. Edelstahl kannst du gründlich waschen und desinfizieren, und das ist bei einem offenen Eingriff besonders wichtig. Bereite eine saubere, trockene Bucht vor und halte das Ferkel ruhig. Zieh nach jedem Wurf frische Handschuhe an. Nach der Arbeit wird das Gerät gereinigt, getrocknet und staubfrei aufbewahrt. Behalte die Ferkel in den folgenden Tagen gut im Auge. Achte auf Schwellungen, Fieber oder fehlenden Appetit und sag deinem Tierarzt sofort Bescheid, wenn dir etwas auffällt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Immunokastration?
Dabei werden die männlichen Schweine zweimal geimpft. Die Impfung unterdrückt die Hormone, die den Ebergeruch verursachen. Ein chirurgischer Eingriff ist dann nicht nötig. Ob dein Abnehmer solche Tiere nimmt, klärst du vorher.

Wie lange dauert die Heilung nach der Kastration?
Bei sauberer Arbeit heilt die Wunde meist innerhalb weniger Tage. Wichtig sind eine trockene, saubere Bucht und eine tägliche Kontrolle. Bei Schwellung oder Eiter holst du den Tierarzt.

Wie reinige ich das Gerät richtig?
Spül es direkt nach dem Einsatz mit warmem Wasser ab, damit nichts antrocknet. Danach desinfizierst du es gründlich und lässt es gut trocknen. Bewahre es geschützt vor Staub auf.

Edelstahlgerät für die Ferkelkastration

Das Kastrationsgerät von Kerbl ist ganz aus Edelstahl gefertigt und für Ferkel im Alter von 2 bis 9 Tagen gedacht. Weil sich Edelstahl gründlich waschen und desinfizieren lässt, eignet es sich gut für einen Eingriff, bei dem Sauberkeit an erster Stelle steht. Für die Kastration gibt es genaue gesetzliche Vorgaben, vor allem zur Schmerzausschaltung und dazu, wer den Eingriff machen darf. Besprich deshalb vorab mit deinem Tierarzt, was in deinem Betrieb gilt und welche Schulung du brauchst. Bereite eine saubere, trockene Bucht vor, halte das Ferkel ruhig und wechsle die Handschuhe nach jedem Wurf. Schau dir die Tiere in den Tagen danach genau an, damit dir Schwellungen oder Fieber nicht entgehen. Danach reinigst du das Gerät und bewahrst es trocken auf.