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Klauenmesser: Für die letzten Millimeter am Tragrand und im Spalt

Die Scheibe hat das Grobe erledigt, jetzt kommt die Feinarbeit. Mit einem scharfen Messer schälst du das Horn Schicht für Schicht ab.

Klauenmesser: Wo Gefühl mehr zählt als Kraft

Nach dem groben Kürzen entscheidet das Messer, wie sauber die Klaue am Ende dasteht. Mit einer scharfen Klinge schälst du das Horn, statt es auszureißen, und musst kaum Druck geben. Ein gutes Klauenmesser sitzt fest in der Hand, auch wenn es feucht ist. Du findest hier Messer für Rind, Schaf und Ziege und den passenden Stein zum Nachschärfen.

Eine oder zwei Schneiden, links oder rechts

Für viele Rinder hintereinander sind das Klauenmesser Profi und das SuperProfi gebaut. Die Hufmesser Profi mit Griff aus Edelholz gibt es mit einer oder zwei Schneiden. Mit einer ziehst du immer in dieselbe Richtung, mit zweien arbeitest du an beiden Rändern, ohne umzugreifen. In den engen Zwischenklauenspalt kommst du mit dem schmalen Huf- und Klauenmesser Profi, das es in einer Links- und einer Rechtsausführung gibt. Für das weichere Horn kleiner Wiederkäuer passt das Klauenmesser Profi für Ziegen und Schafe mit kürzerer Klinge. Das ProfiLoop trägt mit seiner Schlaufe loses Horn flächig ab, ein Klappmesser steckst du für die Weidekontrolle ein, und bei viel Hornwuchs hilft die Hauklinge von DICK.

Scharf bleiben und sicher schneiden

Ein stumpfes Messer rutscht ab und ermüdet die Hand. Mit dem flachovalen Wetzstein ziehst du die Schneide nach ein paar Tieren kurz nach, statt bis zum Feierabend zu warten. Halte dabei den Winkel gleich und drück nicht zu fest. Geschnitten wird immer weg vom eigenen Körper, das Bein liegt fest im Klauenstand oder auf dem Hufbock. Ein Handschuh an der freien Hand schützt vor Ausrutschern. Nach der Arbeit putzt du die Klinge, trocknest sie und gibst einen Tropfen Öl drauf, dann setzt kein Rost an.

Häufig gestellte Fragen

Welches Messer ist für Anfänger am besten?
Ein einschneidiges Messer mit gutem Griff ist leichter zu kontrollieren, weil du immer nur in eine Richtung arbeitest. Ein Wetzstein gehört gleich dazu. Mit wachsender Routine kannst du später auf ein zweischneidiges Modell umsteigen.

Wofür ist ein Schlaufenmesser gut?
Mit der runden Schlaufe trägst du loses oder unterhöhltes Horn flächig ab, ohne tief einzuschneiden. Das ProfiLoop ist deshalb praktisch, um die Sohle zu glätten und lose Stellen sauber zu entfernen.

Wie bewahre ich das Messer sicher auf?
Trocken und mit geschützter Klinge, am besten in einer Hülle oder einem eigenen Fach in der Werkzeugkiste. Das klappbare Klauenmesser kannst du zugeklappt in der Hosentasche tragen, ohne dich zu verletzen.

Für jeden Schnitt das passende Messer

Viele Rinder an einem Tag verlangen ein Messer, das nicht schlappmacht. Dafür sind das Klauenmesser Profi und das SuperProfi gebaut. Die Hufmesser Profi mit Edelholzgriff bekommst du mit einer oder mit zwei Schneiden, je nachdem, ob du lieber in eine Richtung oder an beiden Rändern ohne Umgreifen arbeitest. In den schmalen Spalt zwischen den Klauen kommst du mit dem schmalen Huf- und Klauenmesser Profi in Links- oder Rechtsausführung. Für Schaf und Ziege gibt es ein eigenes Profi-Messer mit kürzerer Klinge. Loses Horn nimmst du mit der Schlaufe des ProfiLoop ab, und das Klappmesser wandert bei der Weidekontrolle in die Hosentasche. Bei starkem Hornwuchs hilft die Hauklinge von DICK. Mit dem flachovalen Wetzstein bleibt jede Schneide scharf.