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Minischweinfutter: Die eigene Ration für Haus und Hobby

Ein Minischwein braucht keine Mastration, sondern eine eigene Mischung. Hier gibt es energiearme Pellets und mehlige Ware im Sack.

Minischweinfutter: Satt werden, ohne zu verfetten

Minischweine leben als Haustiere im Garten, auf der Koppel oder im Offenstall. Ihr Bedarf sieht ganz anders aus als der eines Mastschweins, denn sie sollen schlank und beweglich bleiben statt rasch zuzunehmen. Genau darauf ist Minischweinfutter abgestimmt: energieärmer, rohfaserreicher und auf eine ruhige Verdauung ausgelegt. Es steht als Pellets und als mehlige Mischung in 20- und 25-Kilo-Säcken bereit.

Welche Mischung zu deinem Tier passt

In 20 und 25 Kilogramm gibt es das Agrarzone Minischweinfutter als Pellets. Sie rieseln gut, stauben kaum und lassen sich genau abwiegen, was der Gewichtskontrolle zugutekommt. Soll nach Bio-Richtlinien gefüttert werden, greifst du zum Agrarzone Bio Minischweinfutter als Pellets im 20-Kilo-Sack. Vom Leimüller Minischweinfutter stehen eine mehlige und eine pelletierte Ausführung im 25-Kilo-Sack zur Wahl. Mehlige Ware rührst du mit etwas Wasser an, dadurch verlangsamt sich die Aufnahme und die Mahlzeit bleibt für das Tier länger interessant.

Menge, Bewegung und Gewicht im Blick

Am häufigsten wird in der Hobbyhaltung schlicht zu großzügig gefüttert. Wieg die Tagesration ab und teile sie auf zwei Mahlzeiten auf, statt den Trog dauernd voll zu lassen. Küchenreste und Brot haben im Trog nichts verloren, Rohfaser aus Heu, Gras und Gemüse dagegen schon. Streu die Pellets ruhig in der Auslauffläche aus, dann wühlt und sucht dein Schwein so, wie es das von Natur aus tut. Prüf regelmäßig den Körperzustand: Rippen und Wirbelsäule sollen sich unter leichtem Druck ertasten lassen.

Häufig gestellte Fragen

Spricht etwas gegen normales Mastfutter?
Ja, denn Mastfutter ist auf hohe tägliche Zunahmen ausgelegt und dementsprechend energiereich. Darauf setzt ein Minischwein rasch Fett an, und das belastet Gelenke, Herz und Beweglichkeit. Die speziellen Mischungen liefern weniger Energie und mehr Rohfaser.

Welche Menge am Tag ist richtig?
Als grobe Orientierung gelten rund zwei Prozent des Körpergewichts, verteilt auf zwei Mahlzeiten. Den Ausschlag geben aber Alter, Bewegung, Weidezugang und Jahreszeit. Wieg dein Tier regelmäßig und passe die Menge an, sobald sich der Körperzustand verändert.

Was gehört neben dem Futter dazu?
Ständig frisches Wasser, Auslauf mit Wühlmöglichkeit und im Sommer eine Suhle oder ein Schattenplatz. Heu und Gras halten den Darm in Bewegung. Kontrollier außerdem Klauen und Haut, beide zeigen früh an, wenn die Fütterung nicht passt.

Minischweinfutter statt Mastration

Ein Minischwein ist kein Mastschwein und braucht deshalb eine eigene Ration. Energieärmer und rohfaserreicher gehalten, machen die Mischungen hier dein Tier satt, ohne dass es unnötig Gewicht ansetzt. Als Pellets im 20- und 25-Kilo-Sack bekommst du das Agrarzone Minischweinfutter, die Bio-Variante als Pellets mit 20 Kilogramm. Leimüller liefert sein Minischweinfutter mehlig und pelletiert im 25-Kilo-Sack. Abwiegen lassen sich Pellets portionsgenau, und im Auslauf ausgestreut geben sie deinem Schwein Gelegenheit zum Wühlen. Rührst du mehlige Ware mit etwas Wasser an, zieht sich die Mahlzeit länger hin. Wieg die Tagesration ab, teile sie auf zwei Gaben auf und ergänze Heu, Gras und Gemüse. Rippen und Wirbelsäule sollen unter leichtem Druck tastbar bleiben.