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Mistgabel: Kunststoff oder Metall, je nach Material im Stall

Miste die Box in einem Durchgang aus. Enge Kunststoffzinken für Späne und Bollen, Metallgabeln mit Federdülle für nassen, schweren Mist.

Mistgabel: An den Zinken hängt der ganze Arbeitstag

Wer täglich ausmistet, merkt rasch, dass eine Gabel zwei Dinge zugleich können muss: das Material halten und leicht genug sein, damit eine Box in einem Durchgang fertig wird. Beides zusammen schafft keine Bauart, deshalb stehen hier Kunststoffgabeln für Späne, Pellets und Bollen neben Metallgabeln mit Federdülle für schweren, nassen Mist.

Metall für das Schwere

Eine festgetretene Mistmatratze bringst du mit Kunststoff nicht auf. Dafür ist die Metall-Dunggabel gebaut, mit 4 bis 20 Zinken je nach Aufgabe und mit einer Federdülle am Stielübergang, die das Hebeln aufnimmt. Wo bei gesteckter Billigware der Stiel nach einer Saison zu wackeln beginnt, hält die Dülle das Blatt fest. Wer viel über Kopf arbeitet oder verschiedene Körpergrößen im Betrieb hat, kombiniert das Blatt mit einem Aluminium-Teleskopstiel und stellt die Arbeitshöhe ein, statt sich an den Stiel anzupassen.

Kunststoff für feines Material

Bei Spänen, Strohpellets und Pferdebollen führt an Kunststoff kaum ein Weg vorbei. Die Zinken stehen enger, feines Material fällt nicht durch, und das Gerät wiegt so wenig, dass auch die zehnte Box noch geht. Schau auf zwei Angaben: auf den Temperaturbereich, denn gute Gabeln bleiben von minus 20 bis plus 50 Grad elastisch statt im Jänner zu splittern, und auf die UV-Stabilität, weil eine Gabel, die den Sommer über im Licht lehnt, sonst spröde wird. Modelle mit seitlich erhöhten Zinken halten mehr auf einmal, die Ausführung für Strohpellets trennt nasses von trockenem Material. Für Kinder gibt es dieselbe Bauart in klein, ab etwa fünf Jahren.

Häufig gestellte Fragen

Wozu gibt es Gabeln mit seitlich erhöhten Zinken?
Sie halten mehr auf einmal, weil seitlich weniger herunterfällt. Beim Ausmisten größerer Boxen sparst du dir damit Wege.

Warum splittert Kunststoff im Winter?
Weil er nicht kältefest ist. Achte auf einen angegebenen Temperaturbereich bis mindestens minus 20 Grad, dann bleibt die Gabel elastisch.

Was leistet die Federdülle?
Sie umschließt den Stiel und nimmt die Hebelkraft auf. Genau dort bricht jede Gabel zuerst, deshalb hält eine Dülle das Gerät deutlich länger zusammen.

Gabeln für Späne, Bollen und schweren Mist

Welche Gabel du brauchst, bestimmt das Material im Stall. Bei Spänen, Strohpellets und Pferdebollen ist Kunststoff die richtige Wahl: Die Zinken stehen enger, feines Material fällt nicht durch, und das Gerät wiegt wenig genug für die zehnte Box. Schau dabei auf den Temperaturbereich, denn gute Gabeln bleiben von minus 20 bis plus 50 Grad elastisch statt im Jänner zu splittern, und auf die UV-Stabilität, sonst wird eine Gabel spröde, die den Sommer über im Licht lehnt. Ausführungen mit seitlich erhöhten Zinken halten mehr auf einmal, die Variante für Strohpellets trennt nass von trocken. Eine festgetretene Mistmatratze bringst du damit allerdings nicht auf, dafür steht die Metall-Dunggabel mit 4 bis 20 Zinken bereit. Entscheidend ist dort die Federdülle, weil jede Gabel genau am Stielübergang zuerst bricht.