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Reflexartikel: Im Herbst noch spät am Nachmittag ausreiten

Um halb fünf ist es im November schon finster und trotzdem willst du noch raus. Mit Leuchtendem an Pferd und Reiter erkennt dich jeder Autofahrer rechtzeitig.

Reflexartikel: wenn die Tage kürzer werden

Kaum ist die Zeit umgestellt, endet der Ausritt nach Feierabend in der Dämmerung. Ein Fuchs oder Rappe ist dann auf einer Landstraße erst spät zu erkennen, im Nebel noch später. Reflexartikel schicken das Licht von Scheinwerfern zurück und zeigen schon auf große Entfernung, dass ihr unterwegs seid. Mit Leuchtzubehör auf LED-Basis fallt ihr sogar auf unbeleuchteten Feldwegen auf.

Den Reiter nicht vergessen

Auf dem Pferderücken sitzt du höher als ein Fußgänger, wirst aber genauso leicht übersehen. Eine Warnweste über der Jacke und ein reflektierendes Armband sorgen dafür, dass auch du gut erkennbar bist, egal ob du reitest oder dein Pferd am Strick führst. Beim Handzeichen an der Kreuzung ist das Armband gleich doppelt nützlich. Leuchtteile mit Akku lädst du am besten am Vorabend auf.

Die Stellen, auf die Autofahrer zuerst schauen

Was sich bewegt, fällt am meisten auf. Deshalb sind Leuchtgamaschen und Hufglocken in Neongelb besonders wirkungsvoll, weil die Beine im Licht ständig auf und ab gehen. Am Kopf zeigt ein Stirnriemen mit LED oder ein Halfter mit Reflexband die Richtung an. Eine Ausreit- oder Nierendecke mit Leuchtstreifen macht die Kruppe von hinten sichtbar, ein LED-Halsring ergänzt die Seitenansicht. Verschmutzte Streifen wischst du nach dem Ritt ab, damit sie hell bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Welche Farbe ist im Dunkeln am besten zu sehen?
Neongelb und Neonorange stechen in der Dämmerung am stärksten hervor. Bei Dunkelheit zählen vor allem die reflektierenden Streifen, die das Scheinwerferlicht zurückwerfen. Am besten kombinierst du helle Farbe mit Reflexflächen.

Wie lange hält der Akku bei LED-Gamaschen?
Das hängt vom Modell und vom gewählten Leuchtmodus ab, Blinken spart meist Strom. Für einen normalen Ausritt reicht eine Ladung in der Regel locker. Lade die Teile trotzdem vor jedem Ritt auf, damit sie nicht unterwegs ausgehen.

Darf ich bei Dunkelheit überhaupt auf der Straße reiten?
Grundsätzlich ja, wer im Dunkeln unterwegs ist, muss aber gut erkennbar sein. Informiere dich über die Regeln, die in deiner Region für Reiter gelten. Unabhängig davon ist eine gute Ausstattung mit Licht und Reflexflächen immer sinnvoll.

Gesehen werden auf Landstraße und Feldweg

Zwischen Oktober und Februar beginnt der Ausritt nach der Arbeit oft schon im Zwielicht. Bewegliche Teile ziehen den Blick am stärksten an, deshalb leuchten Gamaschen und Hufglocken in Neongelb im Scheinwerferlicht förmlich auf. Ein Stirnriemen mit LED oder ein Halfter mit Reflexband kennzeichnet den Kopf, eine Nieren- oder Ausreitdecke mit Leuchtstreifen die Kruppe. Wer zusätzlich einen leuchtenden Halsring verwendet, ist auch von der Seite gut erkennbar. Für dich gibt es Westen und Armbänder, die beim Reiten genauso auffallen wie beim Führen am Strick. Wisch verschmutzte Streifen nach dem Ritt kurz ab und lade LED-Teile am Vorabend auf. Mit mehreren Teilen an Pferd und Reiter seid ihr aus jeder Richtung zu erkennen und kommt auch an trüben Wintertagen gut wieder zum Stall zurück.