Rinderanbindung: Alles aus einer Hand
Beim Einrichten eines Standplatzes willst du keine Einzelteile zusammensuchen, sondern eine Anbindung, die zusammenpasst. Dafür gibt es hier komplette Systeme aus Halsband, Kette oder Gurt samt allen Beschlägen. Ob Kalb, Jungvieh oder ausgewachsener Bulle, für jede Größe und jede Belastung liegt die passende Ausführung bereit.
Passend zu Alter und Gewicht
Bei Kühen sind Ausführungen wie Typ W mit Metallkausche und der Bayernstall gängig, beide doppelt geführt und mit feuerverzinkter Kette. Für Kälber gibt es kürzere Anbindungen mit schmalem Halsband, damit nichts drückt. Jungbullen und Bullen brauchen verstärkte Systeme mit Sicherheitsverschluss oder Knebel, bei besonders kräftigen Tieren zusätzlich einen Rohrhalsbügel. Halsbänder gibt es auch einzeln, mit Ovalglied und D-Ring, an der Scheuerstelle teilweise mit Leder verstärkt.
Richtig anlegen und nachkontrollieren
Der Sitz stimmt, wenn zwischen Band und Hals noch eine flache Hand Platz hat. Sitzt es lockerer, bekommt das Tier den Kopf durch. Sitzt es enger, scheuert es. Weil Rinder wachsen, lassen sich die meisten Bänder verstellen, und bei Jungvieh solltest du alle paar Wochen nachsehen. Was im Frühjahr gepasst hat, kann im Herbst schon spannen. Der Sicherheitsverschluss zählt dabei zum Wichtigsten, denn nur er geht unter Zug noch auf. Prüf ihn bei jeder Kontrolle mit.
Häufig gestellte Fragen
Welche Halsbandgröße soll ich nehmen?
Miss den Halsumfang und wähle die Größe so, dass du in der Mitte des Verstellbereichs landest. Damit bleibt Spielraum, solange das Tier noch wächst.
Genügt bei Bullen die gleiche Anbindung wie bei Kühen?
Nein. Bullen brauchen breitere Bänder, kräftigere Ketten und einen Verschluss oder Knebel, der auch bei hoher Last zuverlässig arbeitet.
Muss ich immer das ganze System tauschen?
Meist nicht. Halsband, Kette und Beschläge sind einzeln erhältlich, du ersetzt also nur das verschlissene Teil. Das ist günstiger und die gewohnte Bauform bleibt am Standplatz erhalten.
Komplette Anbindesysteme für Rinder
Zu einer Rinderanbindung gehört mehr als das Halsband allein. Sie besteht aus dem Band am Hals, der Kette oder dem Gurt zum Standplatz und den Beschlägen, die beides verbinden. Bei Agrarzone kommen diese Systeme fertig zusammengestellt bei dir an, am Standplatz hängst du sie nur noch ein. Bei Kühen sind Typ W mit Metallkausche und der Bayernstall gängig, beide mit feuerverzinkter Kette und doppelter Führung. Kälber erhalten kürzere Anbindungen mit schmalem Halsband, für Jungbullen und Bullen gibt es verstärkte Ausführungen mit Sicherheitsverschluss oder Knebel. Einzelne Halsbänder mit Ovalglied und D-Ring stehen ebenfalls zur Wahl, an der Scheuerstelle teils mit Leder verstärkt. Beim Anlegen gilt: Zwischen Band und Hals gehört eine flache Hand.