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Schlepperzubehör: Tanken, Pumpen und Bergen direkt am Feld

Damit der Traktor nicht für jede Nachfüllung heimfahren muss: Tankanlagen, Pumpen und Bergemittel, die einfach am Einsatzort mitfahren.

Schlepperzubehör: was mitfährt, spart dir den Weg zurück

Zwischen Feld und Hoftank liegen oft ein paar Kilometer, und jede Leerfahrt kostet Zeit und Sprit. Mit mobilen Tankanlagen für Diesel und AdBlue holst du den Betriebsstoff zur Maschine statt umgekehrt. Dazu kommen Pumpen, die der Traktor über die Zapfwelle antreibt, und Seile und Schlingen mit ausgewiesener Bruchlast für den Moment, in dem etwas stecken bleibt.

Kraftstoff und Harnstoff ohne Umweg

Ein mobiler Dieseltank mit 1000 Litern versorgt eine ganze Erntemannschaft über den Tag, die kompakte Variante mit 400 Litern reicht für Hänger oder Pritsche und pumpt über eine Elektropumpe mit 12 Volt rund 50 Liter je Minute ab. Der Klappdeckel schützt Stutzen und Zapfpistole vor Staub und Regenwasser. AdBlue lagerst du strikt getrennt, dafür stehen Tankstellen mit 100 und 400 Litern bereit; der Trolley mit 100 Litern rollt notfalls auch von Hand zur Maschine. Die Automatik-Zapfpistole schaltet ab, sobald der Tank voll ist, damit nichts danebengeht und der Harnstoff nicht auf dem Lack landet.

Wasser fördern und Festgefahrenes lösen

Wo kein Stromanschluss liegt, übernimmt die Zapfwellenpumpe die Arbeit. Sie sitzt am Dreipunkt, wird von der Zapfwelle angetrieben und fördert Wasser aus Grube, Bach oder Behälter, zum Bewässern, Umpumpen oder Abspritzen. Die Gusseisenpumpe ML 20 von Göbel ist mit Fangkette gesichert, die MT300 kommt auf Wunsch samt Saug- und Spritzschlauch, Messingdüse und Kupplungen. Beim Abschleppen entscheidet die angegebene Bruchlast über die Sicherheit: Ein elastisches Seil mit 4 Metern und 3,5 Tonnen federt den Anzug ab und ist mit Fahne gut sichtbar, Schlingen mit 35 oder 56 Tonnen ziehen auch schwere Baumaschinen wieder frei.

Häufig gestellte Fragen

Wie treibt der Traktor die Pumpe an?
Über die Zapfwelle. Die Pumpe wird am Dreipunkt angebaut, mit einer Gelenkwelle verbunden und mit einer Fangkette gegen Mitdrehen gesichert.

Warum ein elastisches Abschleppseil?
Weil es den Ruck beim Anziehen abfängt. Das schont Anhängebock und Getriebe und lässt die festsitzende Maschine leichter anlaufen.

Worauf achte ich beim mobilen Dieseltank?
Auf ein zugelassenes Behältersystem, eine passende Pumpenleistung und eine Ladungssicherung, die den vollen Tank beim Fahren an Ort und Stelle hält.

Tanken, pumpen und bergen direkt am Einsatzort

Der Traktor kann mehr mitnehmen als nur das Anbaugerät. Eine mobile Tankanlage bringt 400 oder 1000 Liter Diesel bis ans Vorgewende, getrennte AdBlue-Tankstellen mit 100 oder 400 Litern halten den Harnstoff sauber von Kraftstoffresten fern, und die Automatik-Zapfpistole beendet das Betanken von selbst. Wird Wasser gebraucht, hängst du eine Zapfwellenpumpe an den Dreipunkt: Sie läuft über die Gelenkwelle, kommt ohne Motor und Stromanschluss aus und lässt sich mit Saugschlauch, Spritzschlauch und Messingdüse zum Bewässern, Umpumpen oder Reinigen einsetzen. Für den Ernstfall liegen Abschleppseile mit Karabinerhaken und Warnfahne sowie Schlingen mit 35 bis 56 Tonnen Bruchlast bereit, mit denen sich auch schwere Maschinen wieder aus dem Morast ziehen lassen.