Schwarzwild: Die Rotte dorthin lenken, wo du sitzt
Sauen sind schlau, vorsichtig und unglaublich lernfähig. Sie merken sich genau, wo es etwas zu holen gibt, und kommen nachts verlässlich wieder. Diese Eigenschaft hilft dir: Ein gut gepflegter Platz mit Lockmitteln für Sauen lenkt die Rotte weg vom Acker und hin zu einer Stelle, an der du in Ruhe Bache, Überläufer und Frischling unterscheiden kannst. So kommst du zu gezielten Abschüssen und hältst den Flurschaden im Rahmen.
Blöcke, die die Sauen beschäftigen
Feste Lockmittel wie BLACK FIRE Original, Corn, Farm oder Nordic Line Nuss geben ihren Duft tagelang ab. Am besten gräbst du sie leicht ein oder schiebst sie unter einen Stein. Die Sauen müssen dann wühlen, um an die Quelle zu kommen, und bleiben dadurch länger am Platz. Genau das schenkt dir Zeit beim Ansprechen. Wechselst du ab und zu die Sorte, bleibt der Platz für die Rotte interessant und wird nicht uninteressant.
Der Malbaum als Treffpunkt
Sauen lieben es, sich an Bäumen zu scheuern. Ein Anstrich mit Buchenholzteer macht aus einem Baum am Wechsel einen echten Treffpunkt, an dem jede Sau ihren Geruch hinterlässt und weiterträgt. Die Kerbl TarPaste im 5 kg Kübel reicht für viele Malbäume. Ergänzend wirken Sprays mit Trüffel, Flaschen mit Eichel oder Mais und die Mischung Premium Spezial von Eurohunt. Gib die Sprays auf Wurzelstöcke, die Flüssigkeiten direkt auf den Boden.
Häufig gestellte Fragen
Warum nehmen die Sauen meinen neuen Platz nicht an?
Oft liegt er zu nah an Wegen oder es gibt im Umfeld genug anderes Fressen, etwa reife Felder oder Eichelmast. Gib dem Platz Zeit und wähl einen ruhigen Ort an einem bekannten Wechsel.
Hilft ein Lockplatz gegen Wildschäden im Mais?
Er kann die Rotte ablenken und dir die Bejagung erleichtern. Am wirksamsten ist die Kombination aus Bejagung an der Kirrung und einem Zaun um gefährdete Flächen.
Wie erkenne ich, ob eine führende Bache an der Kirrung ist?
Beobachte die Rotte in Ruhe und achte auf das größte Stück, dem die Frischlinge folgen. Eine Wildkamera hilft dir, die Zusammensetzung der Rotte schon vor dem Ansitz zu kennen.
Die Rotte vom Acker an deinen Platz holen
Wenn Sauen nachts durch den Mais ziehen, hilft ein Platz, der ihnen mehr zu bieten hat. Ein Baum am Wechsel, mit Buchenholzteer bestrichen, wird schnell zum Treffpunkt, an dem jede Sau scheuert und den Geruch weiterträgt. Für den 5 kg Kübel findest du immer einen guten Baum. Trüffel, Eichel und Nuss riechen nach natürlicher Nahrung und geben dem Platz zusätzlichen Reiz. Leicht eingegrabene BLACK FIRE Blöcke halten die Rotte beschäftigt, weil sie wühlen muss, bis sie an die Quelle kommt. Das verschafft dir die Zeit, die du zum Ansprechen brauchst. Beobachte den Platz lieber über die Wildkamera, als selbst nachzuschauen, damit keine frische Witterung liegen bleibt. So gewöhnen sich die Sauen an feste Zeiten, und du kannst Überläufer gezielt erlegen, bevor sie die Felder heimsuchen.