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Treibhilfen: Schweine ruhig lenken statt sie zu drängen

Paddel mit Rattelgeräusch, Treibbretter und Patschen: Damit bewegst du Schweine über Sicht und Geräusch, ganz ohne Druck aufzubauen.

Treibhilfen: Ruhig in die richtige Richtung

Schweine reagieren empfindlich auf Hektik. Wer beim Umstallen oder Verladen drängt, erreicht das Gegenteil: Die Tiere drehen um, verkeilen sich, und der Ablauf zieht sich hin. Gutes Treiben arbeitet deshalb mit Sichtbarriere und Geräusch statt mit Druck. Bereit stehen Paddel, Bretter und Patschen, mit denen die Gruppe ruhig und zügig ans Ziel kommt.

Was Paddel, Brett und Patsche können

Das Treibpaddel verlängert deinen Arm. Zur Wahl stehen die Flex-Ausführung mit 107 Zentimetern samt Glasfaserstiel und ein 103 Zentimeter langes Modell mit PP-Stiel, dessen Kopf beim Schwingen ein deutliches Rattelgeräusch erzeugt. Dieses Geräusch bringt die Tiere schon aus dem Abstand in Bewegung, ganz ohne Berührung. Das Treibbrett wirkt rein über die Sicht: Es nimmt dem Schwein den Blick zur Seite und macht aus einem offenen Gang eine klare Spur. Bleibt ein Tier stehen, liefert die Treibpatsche zusätzlich ein Geräusch. Meist passt die Aufstellung mit einer Person am Brett und einer am Paddel.

Zubehör und der Umgang beim Treiben

Zum Sortiment zählt ein Ersatzschaft für den AniShock Pro, mit dem sich ein vorhandenes Gerät weiternutzen lässt, statt es komplett zu tauschen. Für die Fixierung am Kopf gibt es außerdem Schweinekrampen aus rundem Draht im Hunderterpack, die als Rüsselring das Wühlen begrenzen. Fürs Treiben selbst heißt das: langsam gehen, seitlich versetzt hinter der Gruppe bleiben und den Tieren stets einen sichtbaren Weg nach vorn lassen. Meide Sackgassen, Gegenlicht und rutschige Stellen. Arbeite mit kleinen Gruppen und plane lieber einen Durchgang mehr ein. Reinige Paddel und Bretter danach, dann tragen sie keine Keime in die nächste Bucht.

Häufig gestellte Fragen

Wozu das Geräusch am Paddel?
Das Rattelgeräusch im Kopf reicht meist aus, damit ein Schwein weitergeht. Bewegt wird das Tier also über das Gehör, anstoßen musst du es nicht. Das hält die Gruppe ruhiger und dich selbst aus dem Gedränge heraus.

Wann setze ich welches Gerät ein?
Die Richtung gibt das Brett vor und sperrt Seitenwege ab, den Impuls von hinten setzt das Paddel. Im Gang und an der Rampe arbeiten beide am besten zusammen, deshalb zahlt sich je ein Stück pro Person aus.

Wie viele Tiere treibe ich auf einmal?
Lieber wenige. Übersichtlich lenken lassen sich fünf bis zehn Tiere, größere Gruppen stauen sich an Türen und Rampen. Ein Durchgang mehr kostet weniger Zeit als eine Gruppe, die umdreht.

Treibhilfen für Stall und Rampe

Über Sicht und Geräusch statt über Druck: Genau darauf sind diese Geräte ausgelegt. Auf 107 Zentimeter kommt das Schweine-Treibpaddel Flex mit Glasfaserstiel, während das 103 Zentimeter lange Modell mit PP-Stiel beim Schwingen ein deutliches Rattelgeräusch erzeugt, das die Tiere schon aus dem Abstand in Bewegung bringt. Treibbretter wirken allein über die Sicht: Der Blick zur Seite ist weg, und aus einem offenen Gang wird eine klare Spur. Bleibt ein Tier stehen, kommt von der Treibpatsche zusätzlich ein Geräusch. Dazu gibt es einen Ersatzschaft für den AniShock Pro und Schweinekrampen aus rundem Draht im Hunderterpack, gesetzt als Rüsselring. Am besten treibst du in kleinen Gruppen und zu zweit, eine Person am Brett und eine am Paddel. Nach dem Einsatz gehören Paddel und Bretter gereinigt, damit sie keine Keime in die nächste Bucht tragen.