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Schweinestall: Einrichtung für Wasser, Futter und Bucht

Tränken, Futterplätze, Beschäftigung und Scheuermöglichkeiten: Diese Einrichtung wird in der Bucht jeden Tag aufs Neue gefordert.

Schweinestall: Einrichtung, die etwas aushält

In der Bucht bekommt jedes Bauteil sein Fett weg, das nicht fest verschraubt ist. Schweine drücken, kauen und scheuern daran, deshalb steht bei der Stalleinrichtung die Stabilität ganz vorne. Abgedeckt sind die vier Bereiche, aus denen eine Bucht besteht: Wasser, Futter, Beschäftigung und Körperpflege. Der Bogen spannt sich vom kleinen Beißnippel für Saugferkel bis zur Scheuerwand aus Edelstahl in der Mastgruppe.

Wasser und Futter am richtigen Platz

Das Wasser kommt beim Schwein über Beißnippel aus Edelstahl oder Messing ans Tier, über Trognippel mit verstellbarer Düse oder über Tränkebecken, die auch einer Sau genug Durchfluss bieten. Im Außenklimastall bleibt eine beheizbare Trogtränke bis minus 15 Grad frostfrei, dazu kommen Kipptröge und Schwimmerventile für einen gleichbleibenden Wasserstand. Beim Futter spannt sich der Bogen vom flachen Trog in der Abferkelbucht bis zum Automaten mit Vorratsbehälter. In beiden Fällen hängt die Aufnahme an der richtigen Höhe: Nippel und Trogkante wandern mit dem Tier mit.

Beschäftigung und Hautpflege

Schweine wühlen, kauen und scheuern sich gern. Fehlt das Angebot dafür, wendet sich das Interesse rasch den Ohren und Schwänzen der Buchtengenossen zu. Organisches, veränderbares Beschäftigungsmaterial gehört daher in jede Bucht, also Jutesäcke und Jutetücher, an denen gezerrt werden darf. Ergänzt wird das Angebot durch Beißkugeln, Beißrollen und Aufhängeketten aus Edelstahl, die auch dann halten, wenn eine ganze Gruppe daran arbeitet. Kratzbürsten und eine Scheuerwand übernehmen die Hautpflege, lassen sich leicht abspritzen und geben dem Tier eine feste Stelle zum Reiben.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tränkeplätze gehören in eine Bucht?
Als Richtwert gilt ein Platz für höchstens zwölf Tiere, dazu mindestens zwei Stellen je Bucht, damit rangniedrige Schweine ausweichen können. Sieh dir auch den Durchfluss an, denn eine laktierende Sau braucht ein Vielfaches der Menge eines Absetzferkels.

Wo sitzt ein Beißnippel richtig?
Er passt, sobald das Tier ihn mit leicht angehobenem Kopf erwischt, also ungefähr auf Widerristhöhe. In wachsenden Gruppen hilft eine verstellbare Halterung, andernfalls montierst du für Ferkel und Mastschweine zwei Höhen nebeneinander.

Wie geht die Reinigung von Edelstahl?
Erst groben Schmutz abspritzen, danach mit Stallreiniger einschäumen, einwirken lassen und nachspülen. Edelstahl steckt das gut weg und bleibt über Jahre glatt. Kontrollier danach, ob Nippel und Ventile wieder frei durchlaufen.

Was in eine Schweinebucht gehört

Bei den Tränken stehen Beißnippel, Trognippel und Trogtränken vom Saugferkel bis zur Sau bereit, dazu Schwimmerventile, Schutzbügel und Anschlussrohre. Tröge, Schalen und Automaten für jede Gruppengröße gehören zur Fütterung. Unter Beschäftigungsmaterial findest du Jutesäcke, Beißkugeln und Beißrollen, mit denen du dem Kau- und Wühltrieb ein Ziel gibst und Schwanzbeißen vorbeugst. Die Körperpflege übernehmen Kratzbürsten und die Scheuerwand aus Edelstahl, die auch bei voller Bucht standfest bleiben. Alles ist auf den rauen Betrieb im Schweinestall abgestimmt und lässt sich einfach reinigen.