Siloschutzgitter: Die Versicherung für deine Plane
Eine Silofolie hält die Luft zuverlässig ab, solange sie unversehrt ist. Dünn ist sie trotzdem, und alles, was von oben kommt, geht direkt auf sie los: Hagelkörner, Krähen, die sich an der glatten Fläche versuchen, Katzen, die darüberlaufen, Äste bei Sturm. Ein einziges Loch genügt, damit unter der Abdeckung Luft zirkuliert. Das Schutzgitter nimmt diese Belastung auf, damit sie nicht die Folie abbekommt.
Richtig auflegen
Das Gitter kommt direkt auf die Folie, ohne Zwischenraum, sonst schlägt es bei Wind auf und scheuert. Zieh es an den Rändern so weit über die Silokante, dass es mitbeschwert werden kann, und leg die Säcke anschließend auf das Gitter statt auf die blanke Folie. So verteilt sich das Gewicht und an den Kanten entstehen keine Druckstellen. Beim Anschneiden schlägst du nur den Bereich zurück, den du tatsächlich brauchst, der Rest bleibt beschwert liegen. Je kleiner die offene Fläche, desto weniger Luft kommt an die übrige Silage. Roll das Gitter nach der Saison auf, statt es zusammenzuknüllen, dann lässt es sich im nächsten Jahr ohne Verdrehungen wieder auslegen.
220 oder 240 Gramm
Die Gitter hier liegen bei 220 und 240 Gramm pro Quadratmeter. Das Flächengewicht sagt dir, wie dicht und wie schwer das Gewebe ist. Das schwerere Gitter mit 240 Gramm hält mehr aus und liegt von allein ruhiger, auch bei Wind. Die 220-Gramm-Ausführung lässt sich leichter handhaben und ist dort sinnvoll, wo der Stock häufiger geöffnet wird oder wo es hauptsächlich um Vogelschutz geht. Beide ersetzen die Folie nicht, sie schützen sie, und beide brauchen trotzdem Gewicht obendrauf, meist Sandsäcke.
Häufig gestellte Fragen
Kann das Gitter die Folie ersetzen?
Nein. Es ist nicht luftdicht und schützt die Folie darunter ausschließlich vor mechanischer Beschädigung.
Welches Flächengewicht nehme ich?
240 Gramm, wenn es windig ist und der Stock lange liegt. 220 Gramm, wenn du oft öffnest oder vor allem Vögel abhalten willst.
Wie lagere ich das Gitter über den Winter?
Aufgerollt statt zusammengeknüllt, trocken und schattig. So legst du es im nächsten Jahr ohne Verdrehungen wieder aus.
Das Gitter, das über der Silofolie liegt
Eine Silofolie hält die Luft zuverlässig ab, solange sie unversehrt ist. Dünn ist sie trotzdem, und alles, was von oben kommt, geht direkt auf sie los: Hagelkörner, Krähen, Katzen, Äste bei Sturm. Ein einziges Loch genügt, damit darunter Luft zirkuliert und die oberste Schicht verdirbt. Genau diese Belastung nimmt das Schutzgitter auf. Die Ausführungen hier liegen bei 220 und 240 Gramm pro Quadratmeter. Das schwerere Gitter hält mehr aus und liegt auch bei Wind ruhiger, das leichtere lässt sich einfacher handhaben und genügt, wenn es vor allem um Vogelschutz geht. Leg das Gitter direkt auf die Folie, ohne Zwischenraum, sonst schlägt es bei Wind auf und scheuert. Zieh es an den Rändern über die Silokante und leg die Sandsäcke anschließend auf das Gitter, dann entstehen an den Kanten keine Druckstellen.