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Fieberthermometer: Beginnende Erkrankungen früh aufspüren

Ein kurzer Messwert verrät dir früh, ob ein Tier krank wird. Digitale Geräte für die rektale Messung und ein Infrarotgerät für Oberflächen.

Fieberthermometer: In Sekunden zur Gewissheit

Ein Tier frisst weniger, steht abseits oder wirkt matt. Statt zu rätseln, misst du nach. Das Fieberthermometer gibt dir in Sekunden einen belastbaren Wert und damit die Antwort, ob abwarten reicht oder der Tierarzt gefragt ist. Notierst du den Wert, siehst du zusätzlich den Verlauf und kannst eine Behandlung besser einschätzen.

Die rektale Messung mit Digitalgerät

Beim Nutztier wird rektal gemessen, weil dieser Wert am verlässlichsten ist. Das wasserdichte Fieberthermometer mit rund zehn Sekunden Messzeit ist für die schnelle Kontrolle gemacht, die Ausführung mit flexibler Sonde biegt sich mit und ist bei unruhigen Tieren angenehmer. Für die tägliche Runde ist das topTemp digital das solide Gerät, und beim BigScreen steht der Wert auf einem großen Display, das selbst im dunklen Stall lesbar bleibt. Bei Kühen und Zuchtsauen greifst du zur Großtier-Ausführung mit 14 cm Sonde, weil du damit tiefer und sicherer arbeitest.

Berührungslos messen, Werte einordnen

Ergänzend steht ein Infrarot-Thermometer mit drei Modi für die berührungslose Messung bereit. Es zeigt die Oberflächentemperatur und passt gut zu Tränkemilch, Liegeflächen oder Stallumgebung. Zur Beurteilung eines kranken Tieres bleibt aber die rektale Messung der Maßstab. Als Orientierung: Rinder liegen meist zwischen 38,0 und 39,0 Grad, Kälber etwas höher, Schaf und Ziege bei etwa 38,5 bis 39,5 Grad und Schweine zwischen 38,0 und 39,5 Grad. Jungtiere messen generell höher. Aussagekräftig ist die Abweichung vom Normalwert gemeinsam mit dem Gesamteindruck.

Häufig gestellte Fragen

Wie gehe ich beim Rind vor?
Fixiere das Tier, führe das Thermometer mit etwas Gleitgel vorsichtig ein und leg die Spitze an die Darmwand an. Warte das Signal ab und zieh erst dann heraus. Sitzt Kot in der Ampulle, misst du meist zu niedrig.

Welcher Wert gilt als erhöht?
Beim Rind spricht man deutlich über 39,0 Grad von Fieber, bei Schaf, Ziege und Schwein liegt die Grenze etwas höher. Hitze, Stress und Transport heben die Temperatur kurzfristig an. Miss im Zweifel später noch einmal nach.

Wie bleibt das Gerät hygienisch?
Nach jedem Tier reinigen und desinfizieren, sonst trägst du Erreger weiter. Wasserdichte Modelle lassen sich dafür einfach abspülen. Trocken aufbewahren und die Batterie im Auge behalten, damit das Gerät im Ernstfall funktioniert.

Das Fieberthermometer in der täglichen Runde

Gemessen wird beim Nutztier rektal, weil dieser Wert am verlässlichsten ist. Für die rasche Kontrolle steht das wasserdichte Fieberthermometer mit rund zehn Sekunden Messzeit bereit, bei unruhigen Tieren nimmst du die Ausführung mit flexibler Sonde. Die tägliche Runde deckt das topTemp digital ab, und beim BigScreen steht der Wert auf einem großen Display, das auch im dunklen Stall gut lesbar bleibt. Für Kühe und Zuchtsauen ist die Großtier-Ausführung mit 14 cm langer Sonde die sicherere Wahl. Berührungslos misst das Infrarot-Thermometer mit drei Modi, das zu Tränkemilch, Liegeflächen und Stallumgebung passt. Reinige und desinfiziere nach jedem Tier und notiere die gemessenen Werte, dann erkennst du den Verlauf jederzeit auf einen Blick.