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Wildkammer: Praktische Ausstattung zum Aufhängen und Zerwirken

Mit der richtigen Ausstattung arbeitest du in der Wildkammer rückenschonend und sauber. Schau dir an, was dir beim Aufhängen und Zerteilen hilft.

Wildkammer: Ordentlich ausgestattet, sauber gearbeitet

Ob dein Wildbret gelingt, entscheidet sich zu einem großen Teil in der Wildkammer. Dort hängt das Stück, dort schlägst du es aus der Decke oder schwartest es ab, und dort wird es schließlich zerteilt. Eine gut eingerichtete Wildkammer macht jeden dieser Schritte leichter und hält das Fleisch sauber. Mit kräftigen Haken, einem Flaschenzug und dem passenden Werkzeug arbeitest du hygienisch und ohne dich zu plagen.

Heben, hängen, drehen

Selbst ein schwerer Keiler oder ein Stück Rotwild ist mit dem Universal Flaschenzug rasch auf Arbeitshöhe gebracht. Die rostfreien S-Haken gibt es in zwei Stärken, sie halten Schlögel, Blätter oder das ganze Stück zuverlässig. Ein Drehhaken erlaubt dir, das hängende Wild beim Abschwarten zu wenden, damit du rundherum gut hinkommst und nicht dauernd nachfassen musst. Da nichts rostet, wäschst du die Haken nach der Arbeit einfach heiß ab und hast sie gleich wieder parat.

Zerlegen und sauber bleiben

Für das Zerlegen in grobe Teile ist die Fleischer Bogensäge mit 40 cm Blatt gedacht. Damit trennst du Rückgrat und Knochen ohne Splitter, und mit dem Ersatzsägeblatt bleibt sie lange im Einsatz. Die Profi Metzgerschürze hält Schweiß und Fett von deinem Gewand fern und ist nach der Arbeit rasch abgewischt. Wenn du Abschnitte faschierst, presst du mit der Burgerpresse gleich große Laibchen und legst zum Einfrieren Papierblätter dazwischen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Temperatur braucht eine Wildkammer?
Bei Schalenwild gelten maximal 7 Grad als Orientierung, am besten ist eine Kühlung knapp oberhalb von null Grad. Lass zwischen den Stücken etwas Platz, damit die Luft rundum streichen kann.

Mit oder ohne Decke abhängen, was ist besser?
Beide Varianten sind gängig. Mit Decke trocknet das Wildbret weniger aus und ist besser geschützt, ohne Decke kühlt es rascher aus. Ist es draußen warm, ziehst du die Decke besser gleich ab.

Wie werden Haken und Säge nach dem Zerwirken wieder sauber?
Zuerst mit kaltem Wasser abspülen, damit sich das Eiweiß nicht festsetzt, danach heiß mit Spülmittel waschen. Alles gut trocknen lassen, bevor du es verstaust.

So richtest du deine Wildkammer ein

Egal ob Rehbock, Frischling oder Hirsch: In der Wildkammer zählen ein sauberer Ablauf und eine sichere Aufhängung. Der Flaschenzug hebt dir das Stück ohne Kraftaufwand auf die passende Höhe, und die rostfreien S-Haken in zwei Stärken halten ganze Stücke genauso wie einzelne Schlögel. Mit Drehhaken wendest du das Wild beim Abschwarten oder Abziehen der Decke, ohne es abhängen zu müssen. Rückgrat und Knochen zerteilst du mit der Fleischer Bogensäge, ein Ersatzsägeblatt gibt es ebenfalls. Die Metzgerschürze schützt dein Gewand und ist rasch sauber. Verarbeitest du Abschnitte zu Faschiertem, helfen dir Burgerpresse und Papierblätter beim Portionieren. Wasch Haken und Säge nach jedem Einsatz heiß ab und trockne sie gut, so bleibt deine Kammer sauber und jederzeit bereit.