Winterhandschuhe: gut durch die Frostmonate
Von November bis März sind klamme Finger am Stall ein ständiger Begleiter. Winterhandschuhe zum Reiten halten die Kälte ab und lassen dir genug Feingefühl für Zügel und Führstrick. Hier findest du gefütterte Modelle von uvex, ELT, BUSSE und Covalliero, manche winddicht oder wasserabweisend, und Heizhandschuhe mit Akku für Tage, an denen das Thermometer weit unter null fällt.
Warm bleiben bei langen Ausritten
Beim Schrittausritt durch den verschneiten Wald bewegst du die Hände kaum, und genau dann kühlen sie aus. Beheizbare Handschuhe geben über einen kleinen Akku Wärme an Handrücken und Finger ab. Bei normalen Wintertagen reicht ein Handschuh mit Fleece- oder Thermofutter. Damit das Blut gut fließt, darf er nicht zu knapp sitzen. Und weil feuchte Handschuhe kaum wärmen, legst du sie nach dem Reiten zum Trocknen in einen warmen Raum, aber nicht direkt auf den Heizkörper.
Was den Winterreithandschuh ausmacht
Außen hält ein dichtes Material Wind und Schneeregen ab, innen speichert das Futter Wärme. Die Handfläche bleibt griffig, damit der Zügel auch mit dickerem Handschuh nicht rutscht. An den Fingern, wo der Zügel läuft, sitzt oft eine Verstärkung. Ein etwas längerer Bund reicht unter den Jackenärmel, sodass am Handgelenk keine kalte Lücke bleibt. Manche Modelle haben Touch-Fingerspitzen, damit du das Handy nicht mit bloßen Fingern bedienen musst.
Häufig gestellte Fragen
Wie dick darf ein Winterhandschuh zum Reiten sein?
So dick, dass du den Zügel noch zwischen den Fingern spürst und nachfassen kannst. Sehr dicke Skihandschuhe sind zum Reiten zu klobig. Ein gut gefütterter, eng anliegender Reithandschuh ist meist die bessere Wahl.
Kann ich Heizhandschuhe auch bei Regen tragen?
Viele Modelle sind wasserabweisend, sodass leichter Niederschlag kein Problem ist. Den Akku schützt du trotzdem vor Nässe und nimmst ihn zum Laden heraus. Nach einem nassen Ritt lässt du die Handschuhe gründlich trocknen.
Was mache ich, wenn die Finger trotzdem eiskalt werden?
Bewege die Finger zwischendurch und schüttle die Hände im Schritt aus, das bringt die Durchblutung in Gang. Auch ein warmer Oberkörper hilft, weil der Körper dann mehr Wärme in die Hände schickt. Dünne Unterziehhandschuhe sind eine weitere Möglichkeit.
Frostfeste Reithandschuhe
Wenn der Raureif auf der Koppel liegt und der Wassereimer eine Eisschicht hat, werden kalte Hände schnell zum Thema. Gefütterte Reithandschuhe halten die Kälte ab, ohne dir das Gefühl für den Zügel zu nehmen. Bei uns gibt es Modelle mit Fleece- oder Thermofutter, winddichte und wasserabweisende Varianten und Heizhandschuhe mit Akku für lange Schrittausritte bei Minusgraden. Eine griffige Handfläche hält den Zügel sicher, Verstärkungen an den Fingern schützen vor Abrieb. Ein langer Bund verschwindet unter dem Jackenärmel und hält das Handgelenk warm. Wähle die Größe nicht zu knapp, denn die Finger brauchen gute Durchblutung, um warm zu bleiben. Lass die Handschuhe nach dem Stall gut trocknen, dann sind sie am nächsten Morgen bereit, wenn du wieder im Finstern zum Füttern gehst.