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Bergehilfe: Wild mit weniger Kraft aus Dickung und Bestand ziehen

Mit einer Bergehilfe bringst du dein Stück mit viel weniger Mühe zum Weg. Sie ist federleicht und passt in jede Jackentasche oder jedes Rucksackfach.

Bergehilfe: Besserer Griff, weniger Kraftaufwand

Das Stück liegt mitten in der Dickung, der nächste Forstweg ist hundert Meter weit weg. Genau jetzt zeigt eine Bergehilfe, was sie kann. Anstatt das Wild an den Läufen zu packen, legst du eine Schlaufe um Haupt oder Läufe und ziehst an Griff oder Gurt. So verteilt sich die Last besser, und Hände und Rücken werden geschont. Im Angebot sind verschiedene Wildbergehilfen, darunter Buck, Stag, Mufflon, Hog, Big Five, XL und Dreizug.

Welche Bergehilfe zu deinem Wild passt

Schon die Namen Buck, Stag, Hog oder Mufflon verraten, für welches Wild sie gedacht sind. Für Rehe genügt meist eine leichte, kompakte Bergehilfe, die immer im Rucksack mitfährt. Bei Sauen, Rotwild oder Damwild zahlt sich ein kräftigeres Modell mit breitem Gurt aus, das auch unter hoher Last gut in der Hand liegt. Die Dreizug Wildbergehilfe ist eine eigene Bauform, und die XL Variante fällt, wie der Name sagt, besonders großzügig aus. Entscheidend ist, dass Griff und Gurt zu deiner Hand und zu deinem Revier passen.

Tipps fürs Bergen

Such dir vor dem Ziehen den leichtesten Weg, selbst wenn er ein Stück länger ist. Bergab und über Laub oder Gras geht es deutlich einfacher als über Wurzeln und Totholz. Leg die Schlinge so an, dass das Haupt ein wenig angehoben ist, dann rutscht das Stück besser. Zieh beim Bergen Handschuhe an, das schützt dich und das Wildbret gleichermaßen. Auf längeren Strecken lohnt es sich, die Bergehilfe mit einer Wildwanne zu kombinieren, damit das Stück sauber bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Wo setze ich die Schlinge der Bergehilfe am besten an?
Gut funktioniert die Schlinge um den Träger direkt hinter dem Haupt, bei Rehen auch um die Vorderläufe. Dadurch hebt sich das Haupt beim Ziehen etwas an, und das Stück bleibt seltener an Wurzeln und Ästen hängen.

Schaffe ich es mit einer Bergehilfe, einen Hirsch allein zu bergen?
Auf kurzen Strecken und in günstigem Gelände geht das, es ist aber eine echte Plackerei. Bei schweren Stücken holst du dir lieber Unterstützung oder fährst so nah wie möglich heran und nimmst eine Seilwinde zu Hilfe.

Wie bleibt das Wildbret beim Ziehen sauber?
Zieh das Stück wenn möglich mit geschlossener Bauchhöhle, also noch vor dem Aufbrechen, oder leg es in eine Wildwanne. Wähle außerdem einen Weg über Gras oder Laub statt über blanke Erde.

Bergehilfen für Reh, Sau und Hirsch

In jeden Jagdrucksack gehört eine Bergehilfe, denn sie wiegt fast nichts und erspart dir nach dem Schuss viel Mühe. Mit Schlinge und Griff ziehst du dein Stück wesentlich leichter aus Dickung, Bestand oder Hang bis zum nächsten Weg. Die Modelle Buck, Stag, Hog, Mufflon, Big Five und XL verraten schon mit ihrem Namen, für welches Wild sie gemacht sind, vom Rehbock über die Sau bis zum Hirsch. Dazu kommt die Dreizug Wildbergehilfe als eigene Bauform. Gerade nach Riegeljagden, wenn viele Stücke zu bergen sind, ist es praktisch, mehrere Bergehilfen bereitliegen zu haben. Nimm beim Bergen den Weg mit dem geringsten Widerstand und zieh Handschuhe an. Auf weiten Strecken kombinierst du sie am besten mit einer Wildwanne, dann bleibt das Wildbret sauber und du sparst dir später Arbeit.