Buttermaschinen: Vom Rahm zur eigenen Bauernbutter
Selbst gemachte Butter schmeckt anders als die aus dem Kühlregal, kräftiger und frischer. Der Weg dorthin ist einfach, verlangt aber gleichmäßige Bewegung über längere Zeit. Genau das übernimmt ein Butterfass mit eingebautem Rührwerk. Milky bietet dafür eine Reihe vom kleinen Fass mit zehn Litern und Kurbel für die Hand bis zum elektrischen Gerät mit 100 Litern.
So gelingt die Butter
Am besten funktioniert gereifter Rahm, also einer, der ein bis zwei Tage gekühlt gestanden ist. Die ideale Temperatur liegt bei zehn bis vierzehn Grad. Ist er zu warm, wird die Butter schmierig, ist er zu kalt, dauert es sehr lange. Nach einiger Zeit im Fass bricht der Rahm plötzlich und es bilden sich kleine Butterkörner in der dünnen Buttermilch. Dann lässt du die Buttermilch ab und spülst die Körner mit eiskaltem Wasser, bis es klar abläuft. Anschließend knetest du die Butter, bis kein Wasser mehr austritt. Je gründlicher du wäschst und knetest, desto länger bleibt die Butter frisch.
Welches Fass zu deiner Rahmmenge passt
Den FJ 10 gibt es mit Kurbel und mit Motor, beide fassen zehn Liter, die elektrische Ausführung ist aus Edelstahl. Für mehr Rahm stehen der FJ 32 mit 32 Litern und der FJ 55, der sich zum Ausleeren kippen lässt, bereit. Der FJ 100C ist das größte Modell für regelmäßigen Betrieb. Die Kurbel reicht, wenn du ab und zu für die eigene Familie butterst, und funktioniert auch ohne Steckdose. Machst du jede Woche Butter für den Hofladen, nimmt dir der Motor viel Arbeit ab. Mit einem Model aus Holz bekommt die fertige Butter zum Schluss noch ein schönes Muster.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Butter bekomme ich aus einem Liter Rahm?
Je nach Fettgehalt etwa 400 bis 450 Gramm. Der Rest ist Buttermilch, die du trinken oder weiterverwenden kannst.
Warum wird meine Butter nicht fest?
Meist ist der Rahm zu warm gewesen. Stell ihn vorher einige Stunden kühl und spül die Körner mit wirklich kaltem Wasser.
Darf ich die Butter salzen?
Ja, das geht beim Kneten. Ein bis zwei Prozent Salz verlängern die Haltbarkeit und geben einen würzigen Geschmack.
Butterfässer mit Kurbel oder Motor
Ein Butterfass bewegt den Rahm so lange, bis sich das Fett zu Körnern zusammenballt und die Buttermilch übrig bleibt. Danach gießt du die Buttermilch ab, spülst die Körner mit eiskaltem Wasser und knetest die Butter, bis sie kein Wasser mehr abgibt. Bei Milky geht es mit dem FJ 10 los, den es mit Kurbel und als elektrische Edelstahlversion für zehn Liter gibt. Wer mehr Rahm hat, wählt den FJ 32 mit 32 Litern, den kippbaren FJ 55 zum leichten Ausleeren oder den großen elektrischen FJ 100C. Die Kurbel kommt ohne Strom aus und passt zum gelegentlichen Buttern für die Familie. Für den Hofladen mit wöchentlicher Butterproduktion spart der Motor Zeit und Kraft. Füll das Fass höchstens bis zur Hälfte, sonst kann sich der Rahm nicht bewegen. Mit dem Holzmodel bekommt die Butter am Schluss ihr Muster.